{"id":2288,"date":"2019-01-14T10:30:00","date_gmt":"2019-01-14T09:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.derweinblog.at\/?p=2288"},"modified":"2020-09-01T12:26:22","modified_gmt":"2020-09-01T10:26:22","slug":"suedfrankreichs-topweingut-domaine-montlobre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/suedfrankreichs-topweingut-domaine-montlobre\/","title":{"rendered":"S\u00fcdfrankreichs Topweingut: Domaine Montlobre"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2294\" style=\"width: 860px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2294\" class=\"size-full wp-image-2294\" src=\"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/broschuerezu850x566.png\" alt=\"Erstes Angebot des La Chapelle der Domaine Montlobre, Montpellier mit dem Jahrgang 1998.\" width=\"850\" height=\"566\" \/><p id=\"caption-attachment-2294\" class=\"wp-caption-text\">Erstes Angebot des La Chapelle der Domaine Montlobre, Montpellier mit dem Jahrgang 1998.\u00a0\u00a9 BLB Vignobles<\/p><\/div>\n<p><strong>Seit 20 Jahren sind die Weine der Domaine Montlobre ein fixer Bestandteil des Gottardi-Sortiments. Und mit jedem Jahr wuchs auch die Fangemeinde f\u00fcr die gro\u00dfen und m\u00e4chtigen Rotweine aus dem mediterranen Teil Frankreichs. Damals wie heute verbindet das Weinhaus Gottardi und die Domaine eine tiefe Freundschaft und nat\u00fcrlich die gemeinsame Leidenschaft f\u00fcr erlesene Weine mit dem perfekten Verh\u00e4ltnis von Preis und Qualit\u00e4t.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Altes Gut &#8211; moderne Gedanken<\/h3>\n<p>Die Domaine Montlobre liegt im Mosson-Tal, in der N\u00e4he der s\u00fcdfranz\u00f6sischen Stadt Montpellier. Es handelt sich um eine der dynamischsten Weinregionen im mediterranen Teil Frankreichs. Der im Verh\u00e4ltnis kleine Weingarten macht gerade einmal 10 % des Gebietes aus, diese verteilen sich auf dem einzigartigen L\u00f6ssboden am Ufer des Mosson-Flusses. Die Geschichte von Montlobre reicht 300 Jahre zur\u00fcck. Aufgrund zahlreicher Innovationen und bester Technik geh\u00f6rt sie aber auch heute zur absoluten Spitze dieser Region. \u00dcber 300 Sonnenstunden, mineralische B\u00f6den und das Potential der alten Weing\u00e4rten (Vieilles Vignes), welche die konstante und au\u00dfergew\u00f6hnliche Qualit\u00e4t der Weine von Montlobre sicherstellen, sind die Basis. Hinzukommt ein talentierter Kellermeister, der wie manche seiner Kollegen seine Weine nicht nach den konservativen und strengen A.O.P-Bestimmungen (fr\u00fcher A.O.C.) bereiten. Denn Ziel ist es, den Weinliebhabern wahre Super-Cuv\u00e9es zu unschlagbaren Preisen anzubieten. Damien Michel ist ein besonderer Vertreter dieser Philosophie. Seine Karriere begann auf dem ber\u00fchmten Ch\u00e2teau Mouton Rothschild. Dort erlernte er unter der Anleitung des gro\u00dfen Weinmeisters Patrick L\u00e9on die hohe Kunst der Weinbereitung mit all den kleinen und gro\u00dfen Geheimnissen, die es braucht, um Weine auf h\u00f6chstem Niveau zu bereiten. Sein gro\u00dfes Talent zeigte er schon damals, vor allem wenn es um den richtigen Einsatz der Eiche ging. Eine Ma\u00dfarbeit, die er wie kaum ein anderer beherrscht und die jetzt seinen eigenen Weinen zugutekommt.<\/p>\n<div id=\"attachment_2296\" style=\"width: 860px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2296\" class=\"size-full wp-image-2296\" src=\"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/LaChapelle2016_850x566.png\" alt=\"La Chapelle im Weingarten der Domaine Montlobre.\" width=\"850\" height=\"567\" \/><p id=\"caption-attachment-2296\" class=\"wp-caption-text\">La Chapelle im Weingarten der Domaine Montlobre.\u00a0\u00a9 BLB Vignobles<\/p><\/div>\n<h3>Gute Geschichten &#8211; k\u00f6stliche Weine<\/h3>\n<p>Bereits mit seinem ersten Jahrgang 1998 zeigte Michel Damien, damals noch j\u00fcngster \u00d6nologe der Domaine, sein gro\u00dfes K\u00f6nnen und seinen Mut zum Risiko. Denn als nach einem hei\u00dfen Sommer der Zuckergehalt der Trauben schon sehr hoch war und alle anderen Weinbauern rund um rasch ihre Ernte einfuhren, bewahrte Damien einen k\u00fchlen Kopf. Der Zuckergehalt allein, macht n\u00e4mlich noch keinen guten Wein. Die Tannine waren noch nicht reif und kaum einer der anderen Produzenten hatte darauf geachtet. Aber Damien nutzte sein auf Ch\u00e2teau Mouton Rothschild erworbenes Wissen und lie\u00df den Tanninen noch weitere 14 Tage f\u00fcr die perfekte Reifung Zeit. Ein Mut zum Risiko, der sich lohnte und Damien und unseren Kunden ein beeindruckendes Weindeb\u00fct bescherte. Ein cooler Typ ist Montlobres Kellermeister nach wie vor und das bringt uns jedes Jahr nicht nur einen k\u00f6stlichen &#8222;La Chapelle&#8220;, sondern auch meist interessante Geschichten rund um den richtigen Zeitpunkt, magische 13-Monde-Jahrg\u00e4nge und die Risikofreude eines talentierten \u00d6nologen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ein kleines M\u00e4dchen und ihr Reifen \u2026<\/h3>\n<p>Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, was es mit dem Logo von Montlobre auf sich hat. Anl\u00e4sslich des 20. Jahrgangs-Jubil\u00e4ums m\u00f6chten wir Ihnen gerne die Geschichte dazu erz\u00e4hlen. Wie in einigen alten Schriften zu lesen ist, war die Domaine Montlobre vor rund 160 Jahren als Kolonie Montlobre bekannt. Dies war ein Ort, an dem Knaben im Alter von 7 bis 20 Jahren ein neues Zuhause fanden. Oft waren es Stra\u00dfenkinder und kleine Gauner, aber auch Waisenkinder und Knaben, die von ihren Eltern nach Montlobre geschickt wurden, um dort eine Ausbildung zu erhalten. Sie bekamen dort eine schulische, kulturelle und religi\u00f6se Bildung und erhielten zudem praktische Fertigkeiten im Bereich der Landwirtschaft. Unter den vielen Knaben \u2013 im Laufe von 30 Jahren waren es mehr als 300, die die Kolonie besuchten \u2013 befand sich auch ein M\u00e4dchen. Sie war die Tochter des Adjutanten der Kolonie und hie\u00df Alexandrine. Alexandrine spielte am liebsten mit ihrem Holzreifen und lie\u00df diesen gerne \u00fcber das gesamte Gel\u00e4nde der Kolonie tanzen. Dies wurde zum Sinnbild f\u00fcr diese besonderen Zeiten von Montlobre. Die Kapelle der Domaine ehrt noch heute die Arbeit, den Frieden und das Gl\u00fcck, das in der Kolonie herrschte. Hier reifen heute in feinsten franz\u00f6sischen Eichenbarriques die Weine der Domaine, begleitet vom sanften Licht, das durch zwei Glasrosetten ins Innere der Kapelle dringt und die Silhouette des kleinen spielenden M\u00e4dchen in ihrer Mitte erstrahlen l\u00e4sst.<\/p>\n<div id=\"attachment_2257\" style=\"width: 860px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2257\" class=\"size-full wp-image-2257\" src=\"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/MontlobreKapelle.png\" alt=\"Kapelle und Fasskeller der Domaine Montlobre.\" width=\"850\" height=\"425\" \/><p id=\"caption-attachment-2257\" class=\"wp-caption-text\">Kapelle und Fasskeller der Domaine Montlobre.\u00a0\u00a9 BLB Vignobles<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 20 Jahren sind die Weine der Domaine Montlobre ein fixer Bestandteil des Gottardi-Sortiments. Und mit jedem Jahr wuchs auch die Fangemeinde f\u00fcr die gro\u00dfen und m\u00e4chtigen Rotweine aus dem mediterranen Teil Frankreichs. Damals wie heute verbindet das Weinhaus Gottardi [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2294,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,2],"tags":[130,138,692,693,293,661,485,541],"class_list":["post-2288","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ganz-personlich","category-gottardis-besondere-weinempfehlungen","tag-damien-michel","tag-domaine-de-la-jasse","tag-domaine-montlobra","tag-gott6ardi","tag-la-chapelle","tag-montpellier","tag-suedfrankreich","tag-wein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2288"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3134,"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2288\/revisions\/3134"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gottardi.at\/weinblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}