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Weinlexikon

  • echter Mehltau

    Eine Pilzkrankeit (auch Erysiphales oder Äscherich)
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  • Edelfäule

    Eine durch den Schimmelpilz “Botrytis cinerea“ (siehe unter Botrytis) hervorgerufene und für die Herstellung von edelsüßen Wein-Spezialitäten erwünschte Eigenschaft der Trauben-Beeren (frz. Pourriture noble). Die Schimmelpilze durchbohren die Beerenhäute, wodurch Wasser verdunstet, sodaß sich der Zucker- und Extrakt-Gehalt drastisch erhöht.
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  • Edelreis

    Oberirdischer Teil der Rebe, der beim Veredeln auf eine reblausresistente Unterlage aufgepfropft wird; das Edelreis bestimmt die Rebsorte und ist der spätere Fruchtträger.
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  • edelsüß

    Ein Attribut für einen Wein mit ausgeprägtem, natürlichem Zuckergehalt. Voraussetzung dafür sind in der Regel vom Schimmelpilz Botrytis befallene, edelfaule Beeren.
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  • Edelzwicker

    Ein sehr beliebter Cuvée aus dem französischen Weinbaugebiet Elsass, welcher aus den Rebsorten Riesling, Muskateller, Pinot-Sorten, Chasselas und Silvaner verschnitten wird. Früher gab es eine als „Zwicker“ bezeichnete Variante, die aus „einfachen“ Rebsorten wie Chasselas und Silvaner gekeltert wurde
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  • Eichenholz

    Holz der Baumgattung Eiche (lateinisch Quercus) wird gerne für den Fassbau verwendet; vor allem beim Barrique findet Eichenholz seinen Einsatz. Bekannte Eichenholzarten sind: Allier, Nevers, Tronçais, Limousin, Vogesen, aber auch heimisches Eichenholz, ungarische Eichen, amerikanische und russische Eichen.
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  • Eimer

    Ist eine Maßeinheit, meist 56,6 l (ein Eimer), bis zum 1000-Eimer Fass.
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  • Einzellage

    Bezeichnung für die kleinste, deutsche Weinbauflächen-Einheit (in Österreich Riede)
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  • Eisenberg

    Das kleinste Weinbaugebiet des Burgenlandes ist ein stilles, landschaftliches Idyll entlang der Grenze zu Ungarn. Auf ca. 500 ha Anbaufläche wachsen exzellente Blaufränkisch. 
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  • Eisheilige

    Bis Mitte Mai besteht die Gefahr von Spätfrösten; die Eisheiligen sind: Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie (12. bis 15. Mai).
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  • Eiswein

    Eine Spezialität aus Österreich und Deutschland; Eiswein wird aus Trauben erzeugt, die bei der Lese und beim Presse auf natürliche Weise gefroren sein müssen (je nach Zuckergradation ca. minus 6 bis minus 10° C); das Mindestmostgewicht beträgt 25° KMW. In Österreich vor allem im Weinviertel, am Wagram und im Burgenland angestrebt.
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  • Eiweißschönung

    Ist eine Schönungsmethode um das wärmelabile Eiweiß im Wein zu entfernen und eventuelle Eiweißtrübungen zu verhindern.
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  • elegant

    Feiner, ausgewogener, harmonischer Wein
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  • Elsass

    Das französische Weinbaugebiet besitzt rund 14.000 ha Rebfläche und erstreckt sich 120 km lang in einem oft nur knapp 2 km schmalen Band am Fuße der Vogesen an der Grenze zu Deutschland. Die Weinstraße „Route du Vin“ durchzieht das gesamte Gebiet und berührt viele der wunderschönen Weinorte. Die meist angebaute Rebsorte ist der Riesling, welcher ausgesprochen trockene, aromatische Weine ergibt gefolgt von Gewürztraminer, Pinot Gris (Grauburgunder), welcher hier “Tokay d´Alsace” genannt wird und Pinot Blanc (Weißburgunder).
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  • Emilia-Romagna

    Die italienische Region mit der Hauptstadt Bologna liegt zwischen der Po-Ebene im Norden und dem Apennin im Süden und hat rund 76.000 ha Rebfläche. Der Teil Emilia ist vor allem durch die Rot- und Rosé-Schaumweine aus verschiedenen Varietäten der Rebsorte Lambrusco bekannt, die Romagna vor allem durch die Weine aus der roten Sangiovese-Traube.
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  • En primeur

    Französische Bezeichnung für eine Form des Weinkaufes. Während der Wein noch im Fass lagert, muß er bestellt und bezahlt werden, aber erst später (bis zu 2 Jahren) ausgeliefert.
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  • entrappen

    Das Ablösen und Entfernen der Beeren vom Rappen bzw. Traubengerüst der Weintrauben wird als Abbeeren, Rebeln oder Entrappen bezeichnet.
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  • Entre-Deux-Mers

    Der Name dieser Appellation im Südosten der französischen Region Bordeaux leitet sich von der Lage zwischen den beiden Flüssen Garonne und Dordogne ab und bedeutet “Zwischen den Flüssen”. Nur die Weißweine sind als AC klassifiziert und werden vorwiegend trocken aus Sauvignon Blanc, Sémillon und Muscadelle gekeltert.
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  • entsäuern

    Bei ungenügender Reife kann die Säure im Most bzw. im Wein unharmonisch hoch sein; folgende Möglichkeiten der Säurekorrektur (Entsäuerung) bieten sich an: Kalkentsäuerung, Doppelsalzentsäuerung, Weinsteinausscheidung, biologischer Säureabbau.
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  • entschleimen

    Das Abziehen des geklärten Weines aus einem Tank bzw. Fass vom Geläger. Der Wein wird dadurch von den Trubstoffen (grobe Hefe) befreit.
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  • Enzyme

    Enzyme bewirken chemische Reaktionen; alle relevanten Enzyme sind bereits in der Natur vorhanden (in den Beeren, in den Hefen und Bakterien), können aber auch künstlich dem Most oder Wein zugesetzt werden.
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  • Ernte

    Auch Weinlese; Einbringen der (reifen) Weintrauben; in Österreich meist in den Monaten September und Oktober; wir unterscheiden Vorlese, Frühlese, Hauptlese, Spätlese, Maschinenlese, Handlese etc.
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  • Erosion

    Witterungsbedingte Abtragung des Bodens; Insbesondere durch starke Regenfälle aber auch durch Wind kann Weinbergboden abgetragen werden.
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  • Erste Lage

    Die Österreichischen Traditionsweingüter schufen 2010 eine umfassende Lagenklassifikation. Dabei wurden klassische Einzellagen (klassifizierte Lagen) und Top-Lagen als Erste Lagen festgelegt. Die Wort-Bild-Marke gilt für die Mitgliedsbetriebe, die im Donauraum (Kamptal, Kremstal, Traisental, Wagram) angesiedelt sind.
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  • Ertrag

    Erntemenge bzw. Ausbeute, die als Trauben (Gewicht) oder Most bzw. Wein (Volumen) angegeben wird, z.B. hl/ha.
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  • Erzeugerabfüllung

    Nach dem österreichischen Weingesetz muß der Abfüller auf dem Etikett genannt werden. Erzeugerabfüllung bedeutet, daß der Wein vom Erzeuger aus eigenem Lesegut gekeltert und abgefüllt wurde. Wird in Deutschland zunehmend durch Gutsabfüllung verdrängt.
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  • Erziehungsformen

    Die wichtigsten Erziehungsformen in Österreich ist die Drahtrahmenerziehung; eine Spezialform davon ist die Hochkultur nach Lenz Moser, die die einst weitverbreitete Stockkultur ablöste.
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  • Essigstich

    Ein Weinfehler; nach Essig riechender Wein (flüchtige Säure)
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  • Est! Est! Est!!!

    Der Name dieses (heute eher nur wegen seines originellen Namens) berühmten Weißweines aus der Region Latium stammt von einer Legende aus dem 12. Jahrhundert. Im Auftrag eines Papstes testete ein Diener für seinen Herren die Weine der Gegend, indem er von Wirtshaus zu Wirtshaus zog und die Sorten verkostete. In einem Gasthaus im Ort Montefiascone am Bolsena-See war er vom ausgeschenkten Wein so angetan und begeistert, daß er mit Kreide die Worte Est! Est!! Est!!! an die Wirtshaustüre schrieb. Auf deutsch also: Ist! Ist!! Ist!!!, was sinngemäß Das ist er! bedeutet.
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  • Ester

    Chemische Verbindung aus Alkohol und Wein; Der im Wein am häufigsten vorkommende Ester ist das Äthylazetat.
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  • Ethanol

    häufigster im Wein vorkommender Alkohol
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  • EU-Weingesetz

    Wein (früher Tafelwein) ist im EU-Weingesetz geregelt. Für Qualitätswein gibt die EU Rahmenbedingungen vor, wobei die einzelnen Weinbauländer, wie auch Österreich, strengere Richtlinien erlassen können.
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  • extra brut

    Nach EU-Weingesetz Geschmacksrichtung für Schaumweine mit einem Restzuckergehalt bis 6 g/l.
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  • extra trocken

    Auch extra dry bezeichnet; nach EU-Weingesetz Geschmacksrichtung für Schaumweine mit einem Restzuckergehalt von mindestens 12 bis maximal 20 g/l.
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  • Extrakt

    Die Summe aller nichtflüchtigen Inhaltsstoffe des Weines: Zucker, Farbstoffe, Tannine, Säuren, Mineralstoffe, Eiweiß, Glyzerin, etc. Wird der Zucker davon abgezogen, spricht man vom zuckerfreien Extrakt. Die Angabe erfolgt stets in g/l.
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  • extraktsüß

    Fruchtsüße auf Grund hoher Extraktwerte und Reife, anders wahrnehmbar als analytisch überprüfbar.
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