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Weinlexikon

  • Macabeo

    Die weiße Rebsorte stammt wahrscheinlich aus dem Nahen Osten und ist auch unter den Namen Maccabéo und Maccabeu bekannt. Sie ist in der französischen Weinbauregion Languedoc-Roussillon stark verbreitet. In Nordspanien ist sie unter der Bezeichnung Viura die meistangebaute Weißwein-Sorte und wird dort für den weißen Rioja verwendet. Die ertragreiche Sorte erbringt einen eher säurearmen Wein mit blumigem Charakter.
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  • Mâcconais

    Dieser nach der am Fluß Sâone liegenden Stadt Mâcon benannte Bereich mit rund 4.500 ha Rebfläche zählt zur französischen Region Burgund.
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  • Macération carbonique

    Dabei werden die ganzen, unverletzten Trauben/Beeren in einem geschlossenen Behälter (Stahltank) mit Kohlendioxyd überlagert und gekühlt. Nach einigen Tagen erfolgt die Gärung innerhalb der Beeren. Das Ergebnis sind Weine mit mehr Frucht aber etwas weniger Farbe und Tannin; üblich ist diese Technik beim Beaujolais Nouveau, Pinot Noir oder Zweigelt.
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  • Mädchentraube

    Deutsches Synonym für die Rebsorte Feteasca (in Ungarn Leányka)
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  • Madeira

    Seit 400 Jahren ist dieser Dessertwein das Haupterzeugnis der gleichnamigen vulkanischen, vor der marokkanischen Küste im Atlantik liegenden Insel-Gruppe mit der Hauptinsel Madeira und Porto Santo. Die Rebfläche beträgt etwa 1.750 ha. Als beste Gebiete gelten Campanario, Camara do Lobos, Estreito und Ponta do Pargo.
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  • maderisiert

    Weine die einen mehr oder weniger intensiven Braunton aufweisen und geschmacklich ihren Höhepunkt weit überschritten haben; Vergleiche mit dem gewollten Oxidationston beim Madeira sind zulässig.
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  • mager

    Dünnerer Wein mit wenig Extrakt.
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  • Magnum

    Eine Flaschengröße mit dem Volumen von 1,5 Liter (2 Normal-Flaschen); Weine in der Magnumflasche reifen besonders gut
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  • Maische

    Masse aus Fruchtfleisch, Schalen, Kernen und Saft, die sich – speziell beim Rotwein – nach dem Rebeln und Quetschen ergibt.
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  • Maischeerhitzung

    Methode der Gärführung beim Rotwein, bei der die Maische auf etwa 74° C erhitzt und nach nur kurzer Standzeit gepresst wird. Das Ergebnis dieser zeitsparenden Behandlungsweise ergibt unkomplizierte, süffige Schankweine die eher marmeladig sind.
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  • Maischegärung

    Methode der Gärführung beim Rotwein, bei der die Gärung des Mostes auf der Maische in Kontakt mit den Beerenschalen stattfindet. Dabei kommt es zur Auslaugung von Farbstoffen und Tannin.
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  • Makroklima

    Die Summe der wetterbildenden Elemente, wie Temperatur, Sonnenstunden, Niederschläge etc., die über einen längeren Zeitraum vorherrschen, werden – im Unterschied zum kurzfristigen Wetter – als Klima bezeichnet. Wir unterscheiden zwischen Makroklima (große Klimazonen), Mesoklima (klimatischer Einfluss in einzelnen Ländern oder Regionen) oder Kleinklima (Mikroklima) in einzelnen Rieden bzw. Lagen. In Österreich sind drei Klimazonen relevant: das kontinentale Klima, das pannonische Klima und das mediterrane Klima.
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  • Malbec

    Die rote Rebsorte ist auch unter zahlreichen anderen Namen wie Auxerrois (Cahors), Côt (Loire), Malbeck (Argentinien) und Pressac (Bordeaux) bekannt (die vollständige Liste umfasst 400 Namen). Früher war sie im Bordeaux sehr populär, verliert aber dort an Bedeutung, weil sie anfällig für Krankheiten ist. In Europa wird sie außerdem in Norditalien und Spanien angebaut. Größere Bedeutung hat sie auch in Argentinien.
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  • malolaktische Gärung

    Der biologische Säureabbau (BSA) wird auch zweite Gärung oder malolaktische Gärung (kurz Malo) genannt. Man versteht darunter den Abbau bzw. die Umwandlung der Äpfelsäure zu Milchsäure und Kohlendioxid (CO2). Verantwortlich für diesen Prozess sind bestimmte Bakterien. Weine mit BSA sind weicher, runder und auch stabiler. Für junge, fruchtige, pikante Weißweine ist der biologische Säureabbau unerwünscht.
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  • Malvasia

    Dieser Name ist eine vor allem in Italien, Spanien und Portugal gebräuchliche Bezeichnung für viele verschiedene Rebsorten meist antiken und griechischen Ursprunges. Es gibt diese Rebsorte in vielen Varianten und Farben, die meisten sind aber weiße Sorten, aus denen häufig ein farbintensiver, süßer Wein gekeltert wird. In Österreich ist diese Rebsorte als Malvasier (Frühroter Veltliner) bekannt.
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  • Malvasier

    = Frühroter Veltliner; Rebsorte, die in der Bedeutung abnimmt. Sie wird meist als Tafeltraube und für Jung- oder Schankweine in mehreren Weinbaugebieten Niederösterreichs verwendet. Die Weine sind eher mild und zart aromatisch.
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  • Manzanilla

    Der Manzanilla ist eine besondere Art des Fino, der aus dem Hafenort Sanlucar de Barrameda stammt. Aufgrund der Meeresnähe besitzt der Wein einen leicht salzigen und zartbitteren Geschmack.
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  • Maritimes Klima

    Das Klima herrscht in meernahen Weinanbaugebieten und auch in vielen Ländern der südlichen Erdhalbkugel vor. Es ist durch gleichmäßig warme Temperaturen mit geringen Schwankungen zwischen Sommer und Winter geprägt.
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  • Marsala

    Marsala ist ein Likörwein, der nach der gleichnamigen sizilianischen Hafenstadt benannt ist. Er zählt zu den bekanntesten Fortifieds der Welt. Früher wurde der Marsala aromatisiert was aber zu einem schlechten Image beitrug. 1986 wurden neue DOC-Regeln erlassen, welche unter anderem die Zusätze und Herstellungs-Methoden streng regeln.
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  • Marsanne

    Die weiße Rebsorte stammt aus dem nördlichen Tal der Rhone, wo sie auch aufgrund des hohen Ertrages immer populärer wird. Der tieffarbene Wein ist körperreich und hat ein Mandel-Bouquet. Verschnitten mit etwas Roussane wird sie zum weltberühmten weißen Hermitage verschnitten und ist auch in der roten Variante enthalten.
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  • Martini

    Als der Heilige Martin (316 – 397) zum Bischof gewählt werden sollte, versteckte er sich nach der Sage in einem Gänsestall, doch das Schnattern der Gänse verriet ihn. Darauf ist der Brauch, zu Martini eine gebratene Gans zu verspeisen, zurückzuführen. Am Tag des Heiligen Martin, dem 11. November (zu Martini), wird in Österreich der Wein der letzten Lese als Heuriger zum ersten Mal ausgeschenkt
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  • Marzemino

    Die rote Rebsorte wird in den italienischen Regionen Trentino-Südtirol und Lombardei angebaut. Früher war sie im Chianti-Gebiet berühmt. Die spätreifende Sorte erbringt fruchtige, perlende und leicht bittere Weine granatroter Farbe mit einem Pflaumen-Bouquet.
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  • Massenträger

    Darunter wird eine Rebsorte verstanden, die auf hohen Ertrag ausgerichtet ist und eher mindere Weinqualität liefert.
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  • massiv

    Übermäßig schwerer und kräftiger Wein mit hohem Alkohol- und Extraktgehalt.
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  • Master of Wine

    Abkürzung MW; Grad, der nach mehrjähriger Ausbildung vom Institute of Masters of Wine (London; 1955 gegründet) verliehen wird; die Weinakademie Österreich in Rust ist dafür das heimische Bildungszentrum.
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  • mäuseln

    Weinfehler; erinnert an Mäuseurin.
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  • Mazeration

    Ziehenlassen der Beerenschalen im Most zur besseren Auslaugung. Um Farbe und Gerbstoffe aus den Schalen der blauen Trauben auszulaugen, ist, je nach Weintyp, Jahrgang und Sorte, eine Maischestandzeit von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen erforderlich.
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  • mediterranes Klima

    Mittelmeerklima, das sich in den steirischen Weinbaugebieten bemerkbar macht.
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  • medium

    Mit dieser englischen Bezeichnung ohne den Zusatz dry wird tatsächlich medium sweet (halbsüß) ausgedrückt, wie dies zum Beispiel bei Sherry, Portwein und ähnlichen Weinen üblich ist (dry = trocken, medium dry = halbtrocken, sweet = süß).
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  • medium dry

    Englische Bezeichnung für halbtrocken (dry = trocken, medium = halbsüß, sweet = süß).
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  • medizinal

    Eigenwilliger Geruch oder Geschmack, der an Jod oder medizinale Kräuter erinnert.
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  • Médoc

    Der Name der Halbinsel Médoc bedeutet ”mittleres Land”. Das zur Region Bordeaux zählende Gebiet liegt auf der Halbinsel zwischen dem Fluß Gironde und dem Atlantik und bildet einen 80 km langen und 2 bis 5 km breiten Streifen, die Gesamt-Rebfläche beträgt rund 10.000 ha. Es ist der berühmteste Teil des Bordelais.
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  • Mehltau

    Pilzkrankheit; Auch Oidium (echter Mehltau) und Peronospora (falscher Mehltau) genannt.
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  • Melon de Bourgogne

    Die weiße Rebsorte stammt aus der Region Burgund, wo sie seit dem Mittelalter bekannt ist. Heute gibt es aber dort nur mehr geringe Bestände. Im 17. Jahrhundert wurde sie dann zur dominierenden Sorte am unteren Lauf der Loire, in dieser Zeit diente sie vor allem als Grundwein für Weinbrand. Heute bedeckt sie dort rund 11.000 ha Rebfläche und nennt sie nach der gleichnamigen Region Muscadet.
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  • Membranfilter

    Ein feiner Siebfilter
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  • Menge-Güte-Gesetz

    Die Basis für Qualität wird im Weingarten gelegt, so das „ungeschriebene Gesetz“. Je höher der Ertrag, desto geringer die Qualität und umgekehrt; ca. acht Trauben pro Stock gelten dabei als qualitativer Anhaltspunkt.
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  • Mengenbeschränkung

    Gültig für die Qualitätsstufen Landwein, Qualitätswein und Prädikatswein, sowie für Wein (ohne Herkunft) mit Angabe von Sorte und/oder Jahrgang. Für diese sind per Gesetz in Österreich pro Hektar folgende Höchstertragsmengen festgelegt: 9.000 kg Trauben oder 6.750 l Wein.
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  • Mergel

    Mergel ist ein Bodentyp, der eher basisch/alkalisch ist (pH-Wert von über 8) und dadurch Weine mit einem höheren Säuregehalt ergibt.
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  • Merlot

    Internationale Rebsorte; Kind einer Cabernet-Kreuzung, die sich auch in Österreich (seit 1986 offiziell zugelassen) vermehrter Beliebtheit erfreuen darf. Die eher großen Trauben mit kleinen lockeren Beeren ergeben tiefdunkle Weine mit elegantem Tannin und Fruchtschmelz (Cassis- und Schotennote). Der Merlot ist auch als Cuvéepartner sehr beliebt.
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  • Mesoklima

    Das Klima eines einzelnen Landes oder einer Region. Die Summe der wetterbildenden Elemente, wie Temperatur, Sonnenstunden, Niederschläge etc., die über einen längeren Zeitraum vorherrschen, werden – im Unterschied zum kurzfristigen Wetter – als Klima bezeichnet. Wir unterscheiden zwischen Makroklima (große Klimazonen), Mesoklima (klimatischer Einfluss in einzelnen Ländern oder Regionen) oder Kleinklima (Mikroklima) in einzelnen Rieden bzw. Lagen. In Österreich sind drei Klimazonen relevant: das kontinentale Klima, das pannonische Klima und das mediterrane Klima.
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  • Messwein

    Muss dem Codex Iuris Canonici entsprechend naturrein produziert werden (nicht aufgebessert, nicht entsäuert); primär für den kirchlichen Gebrauch (Hl. Messe) vorgesehen.
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  • Met

    Ein Honigwein
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  • metallisch

    Ausdruck für eher aggressiven, harten, manchmal auch bitteren Wein; kann auf natürliche Weise von Weinbergsböden oder von Geräten bei der Weinerzeugung stammen.
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  • Méthode ancienne

    Französische, allgemein angewendete Bezeichnung (ancienne = uralt) für die klassische, schon seit Jahrhunderten verwendete Art der Vinifikation . Das kann sich auf das Pressen oder sonst einen Schritt in der Weinbereitung beziehen.
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  • Méthode champanoise

    = Champagnermethode; Darf nur für Schaumweine aus der Champagne verwendet werden; bei und als klassische Methode oder Flaschengärung bezeichnet.
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  • Méthode classique

    Bezeichnung (auch Méthode traditionelle) für einen mit Flaschengärung erzeugten Schaumwein.
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  • Méthode rurale

    Methode zur Herstellung von Schaumweinen; meist für alkoholarme und restsüße Produkte, die aus erster Gärung (Tank oder Flasche) stammen; in Österreich eher selten angewendet.
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  • Méthode traditionelle

    Bezeichnung (auch Méthode classique) für einen mit Flaschengärung erzeugten Schaumwein.
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  • Methusalem

    Flaschengröße, deren Inhalt 6 Liter beträgt.
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  • Methylalkohol

    Eher unerwünschter Alkohol, der nur in geringen Mengen im Wein vorkommt.
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  • Metodo Classico

    In Italien gebräuchliche Bezeichnung (auch Metodo tradizionale) für einen mit Flaschengärung hergestellten Schaumwein. Dieser wird dann fallweise auch als “Talente” bezeichnet.
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  • Metodo tradizionale

    In Italien gebräuchliche Bezeichnung (auch Metodo classico) für einen mit Flaschengärung hergestellten Schaumwein. Dieser wird dann fallweise auch als ”Talente” bezeichnet.
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  • Meursault

    Im gleichnamigen Ort bzw. Appellation des Bereiches Côte d`Or im Herzen von Burgund werden vor allem ausgezeichnete Weißweine produziert. Der butterzarte und harmonische Weißwein mit einem Bouquet nach Nüssen und Früchten kann jahrzehntelang lagerfähig sein. Es gibt keine Grand-Cru-, aber einige ausgezeichnete Premier-Cru-Lagen wie zum Beispiel Charmes, Genevriéres und Perriéres. Es gibt dort auch ein 60 ha großes Weingut mit dem Namen Château de Meursault, dessen Keller für Publikumsbesuche geöffnet ist.
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  • Mikroklima

    Kleinklima, das einzelne Weinberge, Rieden oder sogar nur wenige Rebzeilen betreffen kann. Die Summe der wetterbildenden Elemente, wie Temperatur, Sonnenstunden, Niederschläge etc., die über einen längeren Zeitraum vorherrschen, werden – im Unterschied zum kurzfristigen Wetter – als Klima bezeichnet. Wir unterscheiden zwischen Makroklima (große Klimazonen), Mesoklima (klimatischer Einfluss in einzelnen Ländern oder Regionen) oder Kleinklima (Mikroklima) in einzelnen Rieden bzw. Lagen. In Österreich sind drei Klimazonen relevant: das kontinentale Klima, das pannonische Klima und das mediterrane Klima.
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  • Mikrooxidation

    Eigentlich Mikrooxigenation; Methode der dosierten Sauerstoffzufuhr beim Ausbau von (Rot)Weinen.
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  • Milchsäure

    Milde und stabile Säureart, die im Wein durch den biologischen Säureabbau (BSA) entsteht.
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  • Milchsäurestich

    Weinkrankheit, durch unsachgemäßen biologischen Säureabbau. Der Wein erinnert mit seinen laktischen Tönen unangenehm an Milch, Butter, Joghurt oder Käse.
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  • Millésime

    Wörtlich übersetzt bedeutet dies einfach Jahrgang. In Frankreich werden jedoch darunter die sogenannten Jahrgangs-Champagner verstanden, welche nur in besonders guten Jahren (nach freier Entscheidung der Häuser) kreiert werden. Ein solcher Champagner muß 80% des auf dem Etiketts angegebenen Jahrganges enthalten und die Jahreszahl auf dem Korken eingebrannt sein.
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  • Minimalschnitt

    Eine in Australien von einigen Weingütern angewendete Form vom Rebschnitt (minimal pruning), welcher durch wissenschaftliche Versuche begründet wurde. Dabei werden bestimmte Rebsorten fast gar nicht beschnitten. Nach einigen Jahren der Überproduktion regulieren die Rebstöcke die Traubenmenge selbständig auf einen Ertrag von etwa 80 hl/ha.
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  • Mittelburgenland

    Vier Gemeinden geben den Ton an: Deutschkreutz, Horitschon, Lutzmannsburg und Neckenmarkt. Zwei moderne Genossenschaften beweisen, dass Größe sehr wohl mit höchster Qualität konformgehen kann. Eine Rotweinsorte spielt auf den 2.104 Hektar Rebfläche des Weinbaugebietes Mittelburgenland die Hauptrolle: der Blaufränkisch, der in Form von DAC-Weinen seine Herkunft idealtypisch repräsentiert.
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  • Molinara

    Die rote Rebsorte (auch Rossara, Rossanella) wird in der italienischen Region Venetien angebaut und dort als Bestandteil des Valpolicella sowie des Amarone verwendet. Sie erbringt fruchtige, säurebetonte Rotweine.
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  • mollig

    Voller, runder Wein.
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  • Monastrell

    Der in Spanien gebräuchliche Name (auch Mataro) für die rote Rebsorte Mourvédre. Sie stammt mit höchster Wahrscheinlichkeit auch aus Spanien, worauf die Orte Murviedro und Mataró hinweisen.
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  • Monosaccharide

    Die im Most vorkommenden Einfachzucker
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  • Montefalco Sagrantino

    Der DOCG-Rotwein stammt von den Hängen um die Stadt Montefalco (bei Perugia) sowie Teilen der Gemarkungen Bevagna, Castel Ritardi, Giano dell´Umbria und Gualdo Cattaneo in der Region Umbrien. Der trockene Rotwein hat einen Alkohol-Gehalt von 12,5% und wird sortenrein aus der Rebsorte Sagrantino (95%) und Trebbiano Toscano hergestellt. Es gibt davon auch eine süße Variante aus rosinierten Trauben oder als Passito.
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  • Montepulciano

    Die rote Rebsorte ist in ganz Mittelitalien verbreitet und dort unter den Namen Cordisco, Morellone, Primaticcio und Uva Abruzzi bekannt. In der Region Abruzzen wird daraus der ausgezeichnete Rotwein Montepulciano d´Abruzzo gekeltert.
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  • Montepulcino d'Abruzzo

    Dieser als DOC klassifizierte Rotwein zählt zu den bekanntesten Italiens. Er stammt aus der der Provinz Pescara in der Region Abruzzen (und hat nichts mit der gleichnamigen Stadt oder dem Vino Nobile di Montepulciano in der Toskana zu tun). Der tief rubinrote und milde Wein wird aus der Rebsorte Montepulciano gekeltert. Es gibt auch einen ausgezeichneten Cerasuolo (Rosé).
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  • Morillon

    Morillon ist das Synonym für Chardonnay in der Steiermark. Entstehungsgeschichte. Anlässlich der Reblaus-Katastrophe reisten Ende des 19. Jahrhunderts steirische Winzer nach Frankreich, um Reblaus-resistente Rebsorten zu finden. In der französischen Ortschaft Morion war man dann erfolgreich und es wurden Chardonnay-Edelreiser nach Österreich mitgenommen. Zuerst hieß sie Morion, später dann Morillon.
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  • Moscato d'Asti

    Italienischer DOCG-Schaumwein; dieser Wein hat bei der alkoholischen Gärung nicht den ganzen Zucker in Alkohol verwandelt und hat demnach einen hohen Restzucker und einen niederen Alkoholgehalt.
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  • Moscato di Pantelleria

    Der süße DOC-Weißwein stammt von der sizilianischen Insel Pantellaria in der Provinz Trapani. Er wird aus der Rebsorte Zibibbo (Muscat d´Alexandrie) gekeltert.
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  • Most

    Frisch abgepresster Saft von Weintrauben für die Weinbereitung.
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  • Mostabzug

    Eine vor allem im Burgund gebräuchliche Methode, bei der von jeweils 1000 l Most 100 l abgezogen werden, um der Hauptmenge stärkere Konzentration zu verleihen.
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  • Mostgewicht

    Spezifisches Gewicht von Traubenmost das vom Zuckergehalt und im geringen Ausmaß vom Extrakt abhängig ist. In Österreich wird das Mostgewicht in ° KMW gemessen.
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  • Mostkonzentration

    Ein Verfahren zum Konzentrieren von Most; dabei wird dem Most teilweise traubeneigenes Wasser entzogen. Im Vakuum verdampft bereits bei Temperaturen von 25 bis 30° C Wasser, ohne das Aroma des späteren Weines zu schädigen. Diese Konzentriermethode ist in der EU seit einigen Jahren erlaubt und wird als Alternative zum Aufbessern bei der Rotweinbereitung auch in Österreich teilweise eingesetzt. Vakuumverdampfung eignet sich auch zur Herstellung von alkoholfreien Weinen.
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  • Mostwaage

    Waage (Senkspindel) zur Bestimmung des Mostgewichtes (Zuckergehalts im Most). 1° KMW entspricht einem Dekagramm Zucker in einem Kilogramm Most. Erfinder war der Gründer der Klosterneuburger Weinbauschule August Wilhelm Freiherr von Babo. Heute wird das Mostgewicht meist mit dem Refraktometer gemessen.
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  • Mourvédre

    Die rote Rebsorte ist in Frankreich in Languedoc-Roussillon, in der Provence (wo sie vor der Reblaus die bestimmende Sorte war) und im südlichen Rhonetal verbreitet. Die kleinen, dickschaligen und süßen Beeren erbringen einen alkoholstarken, tanninreichen Wein mit Brombeer-Bouquet, der in vielen AC-Weinen Südfrankreichs vorgesehen ist und häufig mit Grenache und Cinsaut verschnitten wird.
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  • Mousseux

    Kohlensäurefeeling beim Schaumwein
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  • Moussierpunkt

    Angeraute Stelle im Sektglas, die bewirken soll, dass regelmäßig Kohlensäurebläschen aufsteigen (Perlage).
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  • mulchen

    Abdecken des Bodens mit organischem Material (Grasschnitt, Stroh etc.) und späterer Einarbeitung zur Humusverbesserung.
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  • Müller-Thurgau

    Frühreifende, milde, zartbukettierte Züchtung des Schweizer Botanikers Hermann Müller aus dem Kanton Thurgau; Kreuzung aus Riesling x Chasselat de Courtillier (Madeleine Royal). Lange Zeit mit der irrtümlichen Bezeichnung Riesling-Sylvaner versehen. Der Rivaner, so das moderne Synonym, wird vor allem beim Jungwein (Steirischer Junker oder Junger Österreicher) eingesetzt; teilweise auch für höhere Prädikatsweinstufen geeignet.
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  • Muscadet

    Der berühmte französische Wein wird im unteren Gebiet der Loire in der gleichnamigen Region aus der Rebsorte Melon de Bourgogne produziert.
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  • Muscaris

    Die Züchtung von Norbert Becker (Staatliches Weinbauinstitut Freiburg) zählt zu den pilzwiderstandsfähigen (PIWI) Sorten. Anbauflächen finden sich vor allem in der Steiermark und Niederösterreich
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  • Muskateller

    In der vielfältigen und uralten Muskat-Familie ist der Gelbe Muskateller in Österreich ein leider viel zu rarer Sortenfixstern. Im Weingarten ist die Sorte jedoch schwierig zu behandeln und sehr anspruchsvoll; die traubigen Weine zeichnen sich durch mehr oder weniger intensives Muskatbukett, Zitrusnoten, Kräuterwürze und Blütenaromen aus. Aufgrund der animierenden Fruchtsäure wird er in der österreichischen Gastronomie gerne glasweise als Aperitif eingesetzt.
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  • Muskat-Ottonel

    Die weiße Rebsorte wurde an der Loire in Frankreich im Jahre 1852 aus einer Spielart des Muskateller mit Chasselas (Gutedel) gekreuzt. n größerem Ausmaß wird sie in Frankreich (Elsaß) sowie in mehreren Staaten der ehemaligen UdSSR angebaut. In Österreich ist sie sehr beliebt, der Hauptanteil liegt im Burgenland, sie belegt 1% der Gesamtrebfläche.
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  • Mutation

    In der Rebzüchtung können bewusst herbeigeführte Mutationen entstehen. Aber auch natürliche Mutationen bilden sich im Laufe von Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten, z.B. Burgundersorten.
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