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Weinlexikon

  • Tafeltraube

    Bezeichnung von Rebsorten, die vorwiegend für den Verzehr, für die Herstellung von Rosinen oder auch für die Erzeugung von Weinbrand angebaut werden. Diese zumeist sehr ertragreichen und säurearmen Sorten haben große fleischige und oft kernlose Beeren sowie prinzipiell nicht mehr als 14° KMW bzw. 70° Oe Mostgewicht. Nicht selten wird daraus auch ein einfacher Tischwein gekeltert. Die weltweit am häufigst angebauten Sorten sind Sultana und Regina. In Frankreich ist die häufigste Tafeltraube die Chasselas Doré
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  • Tafelwein

    Früher verstand man darunter einen Wein, den man vorrangig zum ”Tafeln” genoss (etwas ”Besseres”). Nach dem EU-Gesetz ist dies aber die unterste Qualitätsstufe und bezeichnet einen sehr einfachen Wein, der als reiner ”Durstlöscher” getrunken wird.
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  • Tankgärverfahren

    Eine Methode zur Herstellung von Schaumwein; Auch als Méthode Charmat bezeichnet.
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  • Tannat

    Diese rote Rebsorte ist vor allem als Bestandteil des berühmten französischen Rotweines Madiran bekannt. Sie ist wahrscheinlich baskischen Ursprungs. Im 19. Jahrhundert wurde sie von spanischen Auswanderern in Uruguay und Argentinien eingeführt, wo sie unter dem Namen Harriague bekannt ist. Der daraus gekelterte Wein ist reich an Tannin (worauf auch der Name hindeutet), dunkel, würzig und vollmundig. Der stark adstringierende Geschmack wird durch Beigaben von Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc sowie durch einen langen Fassausbau gemildert.
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  • Tannin

    Dieser Gerbstoff gehört zur Gruppe der Phenole und ist in den Trauben-Kernen, Kämmen (Stielen) und vor allem in den Traubenschalen enthalten. Der Gerbstoffgehalt des Weines ist deshalb nicht nur von der Rebsorte, sondern auch von der Art der Weinerzeugung abhängig. Es gibt aber Rotweinsorten, in deren Schalen nur wenig Phenole eingelagert sind, zum Beispiel beim Vernatsch. Je länger der Most auf der Maische stehenbleibt und je kräftiger die Maische gepresst wird, umso mehr Tannine gelangen dann in den Wein. Bei Weißwein liegt der Gerbstoff-Gehalt bei 0,3 g/l, bei Rotwein bis zu 2,5 g/l. Nur beim Rotwein wirkt sich ein starker Gehalt positiv aus, dies wird auch durch die Maische-Gärung forciert und ergibt den typisch herben, adstringierenden Geschmack. Beim Barrique-Ausbau gelangt zusätzlich auch das im Holz der Eichenfässer enthaltene Tannin in den Wein.
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  • Tanninstruktur

    Vor allem bei Rotweinen hängt die Festigkeit am Gaumen vom Gerbstoffgehalt ab. Die Tanninstruktur kann samtig, harmonisch, reif und nachhaltig sein. Bei unreifen Tanninen präsentiert sich der Wein spitz, bittrig und adstringierend.
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  • Tastevin

    Altmodische kaum mehr verwendete Probiertasse (flache Metallschale) zum Verkosten des Weines. Das Tastevin hat heute nur mehr Symbolcharakter und ist heute nur noch optisches Zeichen der Sommelerie.
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  • Taurasi

    Der italienische DOCG-Rotwein stammt aus den Bergen um den gleichnamigen Ort nordöstlich von Avellino in der Region Kampanien. Die Zone umfasst insgesamt 17 Gemeinden. Der auch als ”Barolo des Südens” bezeichnete Wein wird von den führenden Erzeugern sortenrein aus der Rebsorte Aglianico gekeltert. Andere mischen bis 30% Piedirosso, Sangiovese und Barbera bei. Der äußerst langlebige Wein hat einen Alkohol-Gehalt von 12% vol und eine wuchtige Struktur mit hohem Tannin- und Extraktgehalt. In der Jugend ist er rubinrot, im Alter wechselt er zu Mahagonitönen. Er reift 1 Jahr im Fass, der Riserva weitere drei Jahre in der Flasche, bevor er verkauft wird.
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  • Tavel

    Ein berühmter, trockener Rosé der AC-Klasse aus der südlichen Rhone, der nach dem gleichnamigen Ort am Westufer des Flusses benannt ist. Er wird auch als der beste Rosé Frankreichs bezeichnet. Er wird auf zwei Arten aus folgenden 9 Rebsorten gekeltert: Bourboulenc, Calitor, Cinsaut, Clairette, Clairette Blanche, Grenache Noir, Mourvédre, Picpoul und Syrah. Bei der qualitativ besseren Methode bleiben die Trauben einige Stunden im Most liegen und geben dabei den Farbstoff ab (bluten = Saignée). Bei der zweiten Methode wird die Maische sehr kräftig gepresst. Der Wein zeichnet sich durch einen massiven, fast öligen Geschmack aus, hat bis 13% vol Alkohol-Gehalt und einen pfeffrige, würzige Note. Am besten schmeckt er nach 2 bis 3 Jahren.
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  • Tawny

    Tawny Port wird die ersten Jahre in großen Holzfässern ausgebaut, bevor er in sogenannte Pipes (kleines Holzfass) umgezogen wird. Die Weine reifen schneller und die Farbe hellt auf. Der Geschmack wandelt sich zu getrockneten Beeren mit nussigen Anklängen.
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  • TBA

    Kurz für Trockenbeerenauslese
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  • TCA

    Trichloranisol; Weinfehler, der sich in modrig-muffigem Geruch und Geschmack zeigt. Auslöser ist die Substanz Trichloranisol (TCA). Wir unterscheiden zwischen klassischem (eindeutigem) Korkgeschmack und schleichendem Korkschmecker, wobei letzterer oft nur die Frucht des Weines unterdrückt und manchmal schwer zu erkennen ist.
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  • Temperatur

    Die Temperatur spielt bei der Weinbereitung (Gärtemperatur), bei der Weinlagerung (Lagertemperatur) und speziell im Weinservice eine große Rolle. Für den Trinkgenuss ist die Serviertemperatur des Weines und die ideale Trinktemperatur ausschlaggebend.
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  • Temperaturkontrolle

    Verfahren zur Steuerung der Gärung
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  • temperieren

    Synonym für chambrieren: Fanzösischer Ausdruck, um den Wein auf Trinktemperatur (Chambre = Zimmer) zu bringen.
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  • Tempranillo

    Die rote Rebsorte wird als Antwort Spaniens auf den Cabernet Sauvignon bezeichnet. Sie nimmt mit rund 90.000 ha Rebfläche den vierten Platz unter den roten Rebsorten ein und bildet die Basis für viele spanische Rotweine. Der Name bedeutet “Der Frühe” und bezieht sich auf die Eigenschaft der Trauben, früh zu reifen. Sie ist auch unter Tinta Roriz (Portugal), Tinto Fino und Valdepenas (Kalifornien) bekannt. Häufig wird sie mit der Rebsorte Garnacha (spanisch für Grenache) verschnitten, zum Beispiel beim berühmten Rioja. Die Weine sind eher säurearm und lange haltbar.
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  • Tensiometer

    Für die Anpflanzung und Pflege der Rebstöcke ist es wichtig, die Vorgänge in der Wurzelszone der Rebstöcke zu kennen. Mit diesem Gerät wird die Bodenfestigkeit geprüft
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  • Tenuta

    Italienische Bezeichnung für Hof oder Weingut.
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  • Terlaner

    Der DOC-Bereich (italienisch Terlano) in der Provinz Südtirol (Region Trentino-Südtirol) liegt beiderseits der Etsch nordwestlich von Bozen. Er umfasst 8 verschiedene Typen, von denen 7 sortenrein (90%, Rest die anderen weißen) erzeugt werden. Es sind dies Chardonnay, Müller-Thurgau, Weißburgunder (Pinot Bianco), Welschriesling (Riesling Italico), Rheinriesling (Riesling Renano), Sauvignon, Silvaner sowie der Cuvée Terlaner aus Weißburgunder (50%) und allen anderen weißen Sorten. Von letzterem gibt es auch einen Spumante. Im allgemeinen sind alle diese Weißweine trocken, frisch und spritzig.
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  • Teroldego

    Die rote Rebsorte (mit vollständigem Namen Teroldego Rotaliano) wird ausschließlich auf der Rotaliano-Ebene in der italienischen Region Trentino-Südtirol angebaut. Der Name kommt möglicherweise von “Tiroler Gold” oder von der charakteristischen Teernote. Es handelt sich um eine sehr alte Sorte, die schon 1480 und anlässlich des Trienter Konzils (1545 – 1563) erwähnt wurde. Sie erbringt sehr edle, tiefdunkle und fruchtige Rotweine mit relativ wenig Tannin.
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  • Terra Rossa

    Italienisch für "Roter Boden"; ein Bodentyp der durch Vulkanerde rotgefärbt wurde
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  • Terrassen

    In extremen Hanglagen, die keine Bewirtschaftung in der Falllinie zulassen, wird Terrassenweinbau betrieben. Durch Trockenmauern und Mauertreppen werden die traditionellen Kleinparzellen gegliedert. Vor allem in der Wachau finden wir Terrassenweinbau.
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  • Terroir

    Zusammenspiel mehrerer Faktoren, vor allem von Boden, Lage und Kleinklima sowie Herkunft, Weingartenmanagement, Kellertechnik etc.
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  • Tertiäraroma

    Positive, angenehme Geruchskomponenten, die von der Traubenfrucht herrühren. Von Bedeutung sind nicht nur die Geruchseindrücke durch die Nase, sondern auch die retronasale Wahrnehmung durch den Nasen Rachenraum. Wir unterscheiden Primär-, Sekundär- u. Tertiäraroma. Primäraromen sind jene Substanzen, die bereits in der Traube enthalten sind. Unter Sekundäraromen versteht man aromabestimmende Substanzen, die erst durch Traubenverarbeitung, Gärung und Ausbau entstehen. Die Tertiäraromen oder das Tertiärbukett ist das Lagerbukett und entsteht nach der Gärung erst während der Lagerung, während des Reifeprozesses. Ein typisches Aroma ist hier der Petrolton beim Riesling, ein klassischer Reifeton. Aber auch Weinfehler gehören dazu, deren häufigster der Korkgeschmack ist."
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  • Tertiärbukett (auch -bouquet)

    Die Tertiäraromen oder das Tertiärbukett ist das Lagerbukett und entsteht nach der Gärung erst während der Lagerung, während des Reifeprozesses. Ein typisches Aroma ist hier der Petrolton beim Riesling, ein klassischer Reifeton. Aber auch Weinfehler gehören wieder dazu, deren häufigster der Korkgeschmack ist.
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  • Téte de Cuvée

    Ein französischer Ausdruck, der in den einzelnen Anbaugebieten unterschiedlich ist. Ursprünglich war das die Bezeichnung für das beste Fass (oder Fässer) einer Ernte in einem bestimmten Winzerkeller. Bei der Herstellung des Champagner bezeichnet dies den Most aus dem ersten Pressvorgang. Für hochwertigsten Champagner, dem sogenannten “Cuvée de Prestige”, wird ausschließlich “Téte de Cuvée” verwendet. Siehe auch unter Pressen und Taille.
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  • Textur

    Begriff der Sensorik, der den taktilen Eindruck des Weines am Gaumen beschreibt. Im Fachjargon auch als Oberflächenbeschaffenheit genannt
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  • Thermenregion

    Das Weinbaugebiet Thermenregion entstand mit dem Weingesetz 1985, als die Gebiete Gumpoldskirchen und Bad Vöslau zusammengelegt wurden. 2.181 Hektar Reben lehnen sich an die Abhänge des Wienerwalds, vom Stadtrand Wiens entlang einer Hügelkette mit dem Anninger als höchster Erhebung bis südlich von Baden. Noch heute regiert im nördlichen Teil um Gumpoldskirchen der Weißwein mit Schwerpunkt auf den autochthonen Sorten Zierfandler (auch Spätrot genannt) und Rotgipfler, während im Süden der Rotwein mit den Sorten Sankt Laurent und Pinot Noir dominiert.
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  • Thermenwinzer

    Winzervereinigung; die führenden Betriebe in der Thermenregion repräsentieren mit ihren lokalen und autochthonen Spezialitäten das Weinbaugebiet auf vorbildliche Weise.
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  • tief

    Begriff in der Sensorik für vielschichtige Weine mit Nachhaltigkeit in Aroma und Geschmack.
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  • Tiefe

    Begriff in der Sensorik für vielschichtige Weine mit Nachhaltigkeit in Aroma und Geschmack.
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  • Tinto

    Dies (auch Tinta) bedeutet im Spanischen und Portugiesischen eigentlich “gefärbt”, ist aber für Trauben und Weine für “rot” gebräuchlich. Wird aber auch als Synonym für einen dunklen, körperreichen, alkoholstarken Rioja verwendet.
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  • Tirage sur Lie

    Synonym für die Methode Sur lie; französischer Ausdruck für Hefeabzug = direkt von der Hefe abgezogener Wein.
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  • Tischwein

    Umgangssprachliche Bezeichnung für meist einfachen Wein, der zum Essen gereicht wird.
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  • titrierbare Säure

    Unter titrieren versteht man das bestimmen des Feingehaltes eines in einer Flüssigkeit gelösten Stoffes. Mit einer Titration wird die Menge dieser Säuren bestimmt
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  • Toasting

    Röstige Würze, die vom Barriqueausbau stammt (toasten = Fass ausbrennen), dadurch werden Geschmackstoffe an den Wein abgegeben; die Bandbreite des Toastings reicht von light über medium bis heavy.
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  • Tokai

    Die weiße Rebsorte ist die meistangebaute in der italienischen Region Friaul-Julisch-Venetien (deshalb heißt sie auch Tocai Friuliano) und wird auch in den Regionen Venetien, Lombardei und Latium sowie in Slowenien angebaut. Sie hat nichts mit dem ungarischen Tokajer und auch nicht dessen Sorten wie Furmint zu tun
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  • Tokaj

    Den berühmtesten Wein aus Ungarn gibt es schon seit über 400 Jahren. Möglicherweise war er der erste Wein, der aus edelfaulen Beeren gewonnen wurde. In einem genau abgegrenzten Gebiet mit 4900 ha und 28 Gemeinden dürfen nur dort hergestellte Weine sich Tokajer nennen. Alle Tokajer-Arten werden aus der Hauptrebsorte Furmint mit Hárslevelü (Lindenblättriger) und als Würze etwa 5% Muscat Blanc á Petits Grains verschnitten. Die letztere heißt hier Lunel oder Sargamuskotaly (Gelber Muskateller), aus der auch ein sortenreiner, süßer Wein hergestellt wird.
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  • Tokay

    Früher verwendetes, irreführendes Synonym für die Rebsorte Pinot Gris (Grauburgunder) im Elsass. Um eine Verwechslung mit dem Tokajer auszuschließen, protestierte Ungarn erfolgreich dagegen.
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  • Tonneau

    Ein im Mittelalter in Frankreich gebräuchlicher Fass-Typ mit 900 l, der in sehr vielen alten Dokumentationen und Schriften im Zusammenhang mit Wein erwähnt wird. Er entsprach dem englischen ”Tun” oder ”Ton”. Es war auch ein Schiffsmaß, vergleichbar den heutigen Bruttoregister-Tonnen. Für den Schiffstransport war das Fass zu groß, deshalb wurde es in zwei ”Pipes” zu je 450 l oder vier ”Oxhoft” zu je 225 l unterteilt. Das Oxhoft war übrigens der Vorläufer des Barrique. Siehe auch unter Fass-Typen.
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  • Topographie

    Die Oberflächengestalt einer Landschaft, die einen wesentlichen Einfluss auf das Klima und damit auch auf den Weinbau ausübt.
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  • Torrontés

    Diese weiße Rebsorte mit ausgeprägtem Eigengeschmack stammt aus Galicien in Nordwest-Spanien, wo sie vor allem in den Weißweinen von Ribeiro eine Rolle spielt. Sehr große Bedeutung hat sie in Argentinien, wo sie unter dem Namen Torrontés Riojano (nach der Provinz La Rioja) als wichtigste Weißweinsorte gilt. Dort werden früh trinkreife, eher leichte und säurebetonte Weine mit einem Muskateller-Aroma hergestellt. In Chile trägt sie die Namen Moscatel de Austria und Torontel.
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  • Toskana

    Die Region Toskana mit der Hauptstadt Florenz liegt zwischen dem Etruskischen Apennin und der ligurischen Küste des Stiefels und ist eine der schönsten sowie geschichts- und kunstträchtigsten Gebiete Italiens. In der Toskanar ist auch das Phänomen der ”Vini da Tavola” entstanden, heute als IGT (Indicazione geografica tipica) bezeichnet, die oft die engen DOC-Grenzen in Frage stellen und manche davon sogar DOCG-Weine übertreffen. Diese Weine werden als Super-Toskaner bezeichnet. Die wichtigsten Weinbau-Gebiete der Toskana sind Carmignano, Chianti, Montalcino, Montepulciano, Pomino, San Gimignano und Bolghieri.
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  • Touraine

    In diesem knapp 12.000 ha großen Gebiet am mittleren Lauf der Loire wird eine Vielzahl von ausgezeichneten Weiß-, Rosé- und Rotweinen produziert. Im Herzen liegt die Hauptstadt Tours. Das fruchtbare Gebiet mit mildem Klima wird auch der “Garten Frankreichs” genannt.
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  • Touriga

    Eine Kurzbezeichnung für mehrere Spielarten einer roten Rebsorte, die aus Portugal stammt. Im portugiesischen Duoro-Tal und in der Region Dâo wird die “Touriga Nacional” angebaut, die als beste Sorte für die Herstellung von Portwein gilt. In Australien ist sie einfach unter “Touriga” verbreitet. Die Trauben mit sehr kleinen Beeren ergeben dunkle und tanninreiche Weine mit hoher Geschmacksfülle. Die Spielart “Touriga Francesa” ist ebenfalls eine sehr geschätzte Sorte für den Portwein. Ihr Wein ist nicht so konzentriert als jener der Nacional, aber sehr duftig und fruchtig. In einer Kreuzung mit der Sultana wurde die Neuzüchtung Tarrango kreiert.
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  • Traditionsweingüter

    Winzervereinigung; Niederösterreichische Markengemeinschaft mit Schwerpunkt in den Weinbaugebieten Kremstal und Kamptal. Die Mitglieder erarbeiteten eine Lagenklassifikation.
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  • Traisental

    Eines der jüngsten Weinbaugebiete Österreichs – es besteht in dieser Form erst seit 1995 – ist mit rund 815 Hektar Rebfläche auch eines der kleinsten des Landes, aber in einer Beziehung ganz groß: Hier führt der Grüne Veltliner das Regiment. Fixpunkte in den kleinen Weinorten sind bodenständige Buschenschanken. Ausflüge in die Geschichte gewähren Traismauer oder Herzogenburg. Seit dem Jahrgang 2006 kommen typische fruchtig, würzige Grüne Veltliner und kernige, mineralische Rieslinge unter der Bezeichnung Traisental DAC auf den Markt.
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  • Traminer

    Uralte Weißweinrebsorte, die sich vermutlich aus einer Kreuzung von Wildreben entwickelt und weltweit verbreitet hat. Wir kennen drei Varianten: Roter Traminer, Gewürztraminer und Gelber Traminer. In Österreich finden wir Traminer in allen Weinbaugebieten. Ideale Bedingungen erfährt die Aromasorte auf den vulkanischen Böden des Vulkanlandes Steiermark. Die Weine weisen ein hocharomatisches Sortenbukett auf, das an Wildrosen und Zitrusfrüchte erinnert.
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  • Transvasierverfahren

    Kompromiss aus Flaschen- und Tankgärverfahren; bei diesem Verfahren der Schaumweinherstellung findet die Zweitgärung zwar in der Flasche statt, die Entfernung der Hefe wird durch Filtration in einem Tank bewerkstelligt (Filtrationsenthefung).
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  • Traube

    Fruchtstand der Rebe
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  • Traubenfäule

    Beerenfäule durch Schimmelpilz; bei unreifem Traubenmaterial Weinfehler (Grau- und Grünfäule), bei physiologisch reifem Traubenmaterial Edelfäule; Voraussetzung für die edelsten Süßweine, wie Beerenauslese, Ausbruch und Trockenbeerenauslese.
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  • Traubenmost

    Frisch abgepresster Saft von Weintrauben für die Weinbereitung.
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  • Traubenmostkonzentrat

    Das Konzentrat wird durch Eindicken des Mostes hergestellt. Traubenmostkonzentrat kann zum Aufbessern oder Süßen des Weines verwendet werden.
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  • Traubenteilung

    Qualitätsmaßnahme im Weingarten zum Zweck der Ertragsminimierung. Dabei werden die Trauben bzw. Gescheine am Rebstock so geteilt, indem der untere Teil noch vor der Traubenreife abgeschnitten wird.
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  • Traubenwickler

    Tierischer Schädling der Weinrebe
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  • Traubenzucker

    Dieser sogenannte Einfachzucker ist auch unter dem Begriff Glykose oder Dextrose bekannt und befindet sich zu Anfang der Gärung zusammen mit der Fructose (Fruchtzucker) im Verhältnis 1:1 im Traubenmost. Im Gegensatz zur Fructose wird Glucose in der Leber sehr schnell abgebaut, und ist deshalb für Diabetiker ein optimaler Süßstoff. Siehe auch unter Diabetes und Zucker.
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  • traubig

    Duftkomponente, die das Primäraroma der Sorte widerspiegelt (z. B. Muskateller).
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  • Trebbiano

    In Italien belegt sie nach der Sangiovese die zweitgrößte Rebfläche und erbringt über ein Drittel der gesamten italienischen Produktion an DOC-Weinen. Es wird behauptet, daß sie fast in jedem italienischen Bianco als Verschnittpartner enthalten ist. Der Wein ist eher extraktschwach mit geringem Alkoholgehalt und kräftiger Säure. Die bekanntesten Sorten, die aus ihr gekeltert werden, sind Est! Est! Est!!!, Frascati, Orvieto und Verdicchio.Unter dem Namen “Ugni Blanc” ist sie die häufigste weiße und nach der roten Carignan die zweithäufigste Rebsorte in Frankreich.
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  • Trebern

    Die Masse der abgepressten Schalen und Kerne (ev. auch Stiele) von Weintrauben, die zur Düngung im Weingarten oder zur Weiterverarbeitung als Tresterbrand (in Italien: Grappa; in Frankreich: Marc) verwendet werden können.
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  • Trentino

    Eine Ursprungsbezeichnung in der Provinz Trentino in der italienischen Region Trentino-Südtirol. Der DOC-Bereich erstreckt sich fast über die gesamte Provinz und umfasst nahezu alle roten und weißen Rebsorten. Die 20 verschiedenen DOC-Weine bestehen aus 17 sortenreinen Weinen, sowie Bianco, Rosso und Vin Santo. Bei einigen davon gibt es auch Spumante- und Liquoroso-Varianten.
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  • Trester

    Die Masse der abgepressten Schalen und Kerne (ev. auch Stiele) von Weintrauben, die zur Düngung im Weingarten oder zur Weiterverarbeitung als Tresterbrand (in Italien: Grappa; in Frankreich: Marc) verwendet werden können.
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  • Tresterhut

    Die festen Bestandteile (Schalen und Kerne ev. auch Stiele) von Rotweintrauben, die bei der Maischegärung vom Kohlensäuregas aufgetrieben werden und auf dem Most schwimmen. Um qualitativ hochwertigen Rotwein mit genügend Farbe und Tannin zu erhalten, ist es notwendig, den Tresterhut ständig feucht zu halten.
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  • Trieb

    Spross; Jungtrieb der Rebpflanze
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  • Trinktemperatur

    Die Temperatur spielt bei der Weinbereitung (Gärtemperatur), bei der Weinlagerung (Lagertemperatur) und speziell im Weinservice eine große Rolle. Für den Trinkgenuss ist die Serviertemperatur des Weines und die ideale Trinktemperatur ausschlaggebend.
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  • trocken

    In der EU folgendermaßen geregelt: bis 4 g/l Restzuckergehalt oder bis höchstens 9 g/l, wenn der Gesamtsäuregehalt um höchstens 2 g/l niedriger ist, als der Restzuckergehalt. Leichter zu merken: Säure + 2 (max. 9 g/l Restzucker).
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  • Trockenbeerenauslese

    Höchste Prädikatsstufe; Beerenauslese aus größtenteils edelfaulen, weitgehend eingeschrumpften Beeren mit einem Mindestmostgewicht von 30° KMW.
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  • Trockenextrakt

    Häufig wird als Parameter für die Beurteilung der Weinqualität der sogenannte Trockenextrakt (auch zuckerfreier Extrakt) herangezogen; es ist dies die Summe aller Extrakte abzüglich des nichtvergorenen Restzuckers.
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  • Trockenhefe

    Um das Risiko hefebedingter Weinfehler zu minimieren, werden häufig aus selektierten Hefestämmen sogenannte Reinzuchthefen in Form von Trockenhefen verwendet, um eine zügige,reintönige Gärung zu garantieren.
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  • Trollinger

    Der Name der spätreifenden, roten Rebsorte deutet auf den Ursprung Südtirol (Kalterer See) hin und ist eine Verballhornung von “Tirolinger”. Diese Rebsorte hat zahlreiche Synonyme wie zum Beispiel Vernatsch, Schiava oder Chasselas de Jérusalem. In Südtirol ist ein großbeeriger Klon unter dem Namen Großvernatsch oder kurz Vernatsch die wichtigste Rebsorte. In Deutschland liegt sie unter den Rotweinen nach dem Spätburgunder (Blauer Burgunder) und dem Portugieser (Blauer Portugieser) an dritter Stelle
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  • Troncais

    Feinporiges Eichenholz für die Herstellung von Barriques
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  • Trub

    Feste Bestandteile in Mosten bzw. noch nicht füllfertigen Weinen; Sediment abgestorbener Hefen und weiterer Trubstoffe im Fass oder Tank. Sauberes Geläger kann auch gebrannt werden; das Ergebnis ist als Geläger-, Glöger- oder Hefebrand bekannt.
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  • Trübung

    Wein, der (noch) nicht klar ist bzw. durch Trub verunreinigter Wein.
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  • Typizität

    Eigenschaft von Weinen, deren Aroma und Geschmack einem bestimmten Sorten- bzw. Herkunftscharakter entsprechen.
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