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Weinlexikon

  • überpumpen

    Das Befeuchten des Tresterhutes mit gärendem Most bei der Bereitung von Rotwein während der Maische-Gärung. Die französische Bezeichnung dafür ist Remontage.
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  • überstrecken

    Wenn einem Wein durch Nasszuckerung zuviel Wasser zugesetzt wird, dann ist er „überstreckt“.
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  • Ugni Blanc

    In Frankreich gebräuchliches Synonym (auch Saint Emilion) für die Rebsorte Trebbiano
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  • Uhudler

    Wein aus Amerikanerreben (Direktträger) oder Hybriden; Gilt auch als Überbegriff für diverse Sorten, die für diesen Weintyp (hauptsächlich im Weinbaugebiet Eisenberg) verwendet werden; die Weine sind an ihrem deutlichen Walderdbeer- und Himbeeraroma erkennbar.
    https://www.oesterreichwein.at/

  • Umbrien

    Die Region mit rund 22.000 ha Rebfläche liegt im Herzen Italiens und ist eine der wenigen, die nicht an das Meer angrenzen. Die kalten Monate sind regenreich, die Sommer sind sonnig aber durch Wind gekühlt, so daß die kalhaltigen Weinberge nie überhitzt werden. Hier dominieren die roten Rebsorten Sagrantino und Sangiovese sowie die weißen Sorten Grechetto, Trebbiano und Verdello. Es gibt vier als DOCG klassifizierte Weine, dies sind Rosso di Montefalco, Montefalco Sagrantino sowie Torgiano Rosso und Bianco.
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  • Umkehrosmose

    Ein Verfahren zum Konzentrieren von Mosten. Dem Most wird teilweise traubeneigenes Wasser entzogen; dabei wird eine Filtermembran verwendet, die eine so geringe Porenweite hat, dass nur Wassermoleküle bei hohem Druck hindurch können. Diese Konzentriermethode ist in der EU seit einigen Jahren erlaubt und wird als Alternative zum Aufbessern bei der Rotweinbereitung auch in Österreich teilweise eingesetzt.
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  • umpfropfen

    Dabei wird die Rebsorte einer Pflanze im Weingarten verändert; dieses Verfahren wird auch Standortveredelung genannt; dazu wird ein Edelreis oder ein einzelnes Auge der neuen Rebsorte auf den alten Stamm oder den Trieb des bestehenden Rebstockes gepfropft. Der Vorteil vom Umpfropfen liegt darin, dass das alte Wurzelsystem erhalten bleibt.
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  • umveredeln

    Dabei wird die Rebsorte einer Pflanze im Weingarten verändert. Dieses Verfahren wird auch Standortveredelung genannt; dazu wird ein Edelreis oder ein einzelnes Auge der neuen Rebsorte auf den alten Stamm oder den Trieb des bestehenden Rebstockes gepfropft. Der Vorteil vom Umpfropfen liegt darin, dass das alte Wurzelsystem erhalten bleibt.
    https://www.oesterreichwein.at/

  • umziehen

    Moste oder Weine werden durch Gravitation oder mit Hilfe von Pumpen von einem Behältnis in ein anderes umgefüllt und somit von den Trubstoffen getrennt oder dadurch bewusst dem Luftsauerstoff ausgesetzt (bei der Rotweinbereitung).
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  • unfiltriert

    Um Verlust an Geschmacks- oder auch Farbstoffen zu vermeiden, werden hochwertige Weine (speziell Rotweine) manchmal vor dem Abfüllen nicht filtriert. Zur Förderung der natürlichen Stabilisierung, ist dafür ein längerer Fassausbau notwendig.
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  • unharmonisch

    Wein ohne Harmonie und Ausgewogenheit. Oft für junge noch nicht trinkreife Weine oder Produkte, deren einzelne Komponenten (Alkohol, Säure, Tannin, Restsüße) am Gaumen unharmonisch wirken.
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  • unreif

    In der Weinsensorik Begriff für Wein mit deutlich ungenügender physiologischer Reife bezüglich Säure und/oder Tannin.
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  • unsauber

    Leicht fehlerhafte Weine, deren Aroma nicht reintönig erscheint.
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  • Unterlagsrebe

    Wurzelstamm auf den eine europäische Edelrebsorte aufgepfropft wird. Als Unterlagen werden Amerikanerreben oder Hybriden verwendet, die gegen die Reblaus resistent sind. In Österreich häufig verwendete Unterlagsreben sind Kober 5 BB, SO 4, 5 C.
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  • Urgestein

    Ungenaue Sammelbezeichnung für Erstarrungsgesteine. In Österreich vor allem in der Wachau, teilweise Kremstal und Kamptal.
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  • Ursprungsbezeichnung

    Die EU differenziert zwischen Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung (früher Tafelwein), Wein mit geschützter geografischer Angabe (Landwein) und Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung (Qualitätswein). Die österreichischen DAC-Gebiete gelten als Musterbeispiele für Ursprungsbezeichnungen.
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  • UTA

    untypischer Alterston; Weinfehler, der sich durch leicht muffige, schnell gealterte und ausdruckslose Aromen bemerkbar macht. Als mögliche Ursachen gelten schlechte Versorgung bzw. Stress der Reben und/oder zu hohe Erträge.
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