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Südtirol

Südtirol

Südtirol, das kleinste Weinland Italiens, spielt eine immer wichtigere Rolle auf dem heimischen und dem internationalen Markt

Oft wird die Region als "der schönste Weingarten Europas" genannt. Seine Weinberge ziehen sich vom Tal über sanfte Hügel bis zu den Bergrücken hinauf. Dazwischen eingebettet liegen romantische Schlösser, Landsitze und blühende Dörfer.


Die Region

Etwa 50 % der Südtiroler Weinberge liegen rund um Bozen im nördlichen Teil der Region. Die meisten davon liegen vorwiegend in Hang- und Hügellagen auf 500 bis1000 Metern Höhe. Der Untergrund in den Hanglagen besteht überwiegend aus verwittertem Geröll mit recht hohem Kalkanteil, im Etschtal dominieren Schwemmlandböden mit Auflagen aus Kies und Schotter.

Das Klima

Südtirol - auf Italienisch "Alto Adige" - ist eine Doppelregion gemeinsam mit Trentino. Diese Weinbaufläche ist Italiens nördlichstes Weinbaugebiet. Trotz der nördlichen Lage ist die Region klimatisch sehr begünstigt. Das Klima in diesem Bereich ist stark vom Mittelmeer beeinflusst, dazu kommen rauere Einflüsse durch die Dolomiten. Viele kleine Täler führen dazu, dass es viele unterschiedliche Mikroklimata gibt, die den Weinbau lokal stark beeinflussen. Bis hinauf nach Bozen und Meran herrscht mediterraner Einfluss. Hinzu kommen die überdurchschnittliche Sonnenscheindauer und der Schutz gegen den kalten Nordwind durch den Alpenhauptkamm. Unterschiedliche Bodenverhältnisse sind ein zusätzlicher Grund für die Vielfalt der Südtiroler Weine.

Die Rebsorten

Von den heute in Südtirol angebauten Rebsorten gelten Vernatsch, Lagrein und Gewürztraminer als einheimisch (autochthon). Bis vor 30 Jahren war weit über die Hälfte der Weinbergfläche Südtirols mit Vernatsch bepflanzt, der meist als St. Magdalener oder Kaltererseevermarktet wurde. An zweiter Stelle stand der kräftigere, fülligere Lagrein von den Lagen rund um Gries bei Bozen und Auer im Südtiroler Unterland. Heute liegt das Hauptaugenmerk auf Weißwein. 60 % der Produktion fällt auf die weißen Sorten. Die wichtigsten Rebsorten sind heute Sauvignon Blanc und Chardonnay sowie Weiß- und Grauburgunder. Weitere angepflanzte Rebsorten sind Cabernet Sauvignon, Pinot Noir, Silvaner, Müller-Thurgau, Riesling und Gewürztraminer. Nicht nur auf dem italienischen Markt, sondern auch bei uns in Österreich und in dem Rest der Welt, erfreuen sich diese Weine größter Beliebtheit.

Das Qualitätsmanagement

Die etwa 5.500 Hektar große Region zählt sicher nicht zu den größten Weinbaugebieten, aber durch das strenge und kontinuirliche Qualitätsmanagement und durch standardmäßige Kontrollen kann diese Regione eine sehr hohe Weinqualität bieten. Nirgendwo in Italien gibt es eine so große Qualitätsdichte wie in Südtirol; rund 90 % der Weine haben hier DOC-Status. Es gibt acht DOC Bereiche in Südtirol: Bozner Leiten, Eisacktaler, Kalterer See, Meraner, St. Magdalener, Südtiroler, Terlaner und Vinschgau.

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