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Weinlexikon

  • halbsüß

    Der Begriff halbsüß liegt zwischen trocken und süß und beschreibt damit den Restzuckergehalt in einem Wein. Nach dem EU-Weingesetz ist er nicht eindeutig definiert und wird in Deutschland und Österreich unterschiedlich interpretiert. In anderen Ländern entspricht halbsüß abboccato, abocado, amabile, imiglykos, medium und meio doce.
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  • halbtrocken

    Der Begriff halbtrocken beschreibt den Restzuckergehalt in einem Wein. Nach dem EG-Weingesetz liegt die Höchstgrenze bei 12 g/l bzw. 18 g/l, wenn der Restzuckergehalt den Gesamtgehalt an Säuren um nicht mehr als 10 g/l übersteigt. Bei Schaumwein darf der Restzucker zwischen 33 g/l und 50 g/l liegen. Halbtrocken entspricht in den anderen EU-Ländern demi-sec, imixiros, medium dry, meio seco und semisecco.
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  • Hanglage

    Weinbergslange mit einer deutlichen Hangneigung.
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  • harmonisch

    Bestandteile des Weines (Restsüße, Säure, Alkohol, Fruchttiefe, Tanningehalt) stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander.
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  • Heckenklescher

    Eine in Österreich gebräuchliche, abwertende Bezeichnung für einen minderwertigen Wein, die zum Beispiel früher für den Schilcher verwendet wurde. Wenn jemand nach dem Genuss einiger Vierterln ins Freie hinaus ging und durch die frische Luft seinen Rausch zu spüren bekam, verlor er das Gleichgewicht und fiel in das Gebüsch (kleschte in die Hecke).
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  • Hefe

    Pilze, die sich durch Sprossung fortpflanzen; sie wandeln Zucker in Alkohol um. „Natürliche“ Hefen sind im Weingarten und auf den Trauben reichlich vorhanden (Spontanhefen). Wichtige Hefearten für die Vinifikation gehören der Gattung Saccharomyces cerevisiae an.
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  • Hektar

    10.000 Quadratmeter (m2) = 1 Hektar (ha)
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  • Hektarhöchstertrag

    Bei österreichischem Landwein, Qualitätswein, Prädikatswein und Wein (ohne Herkunft) mit Angabe von Sorte und/oder Jahrgang ist eine Hektarhöchstertragsregelung von 9.000 kg bzw. 6.750 l Wein festgelegt.
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  • Hektoliter

    Mengenangabe: 100 Liter = 1 Hektoliter
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  • herb

    Zusammenziehender Geschmack, höherer Gerbstoffgehalt, tanninbetont (bei Rotweinen) bzw. betont trocken und säurebetont (bei Weißweinen).
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  • Herkunft

    Geografischer Ursprung eines Weines bzw. der Trauben, aus denen der Wein bereitet wurde. Die EU unterscheidet zwischen Weinen mit geschützter geografischer Angabe (Landwein) und Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung (Qualitätswein). In Österreich sind gebietstypische Weine mit charakteristischer Herkunft in der DAC-Philosophie verankert
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  • Hermitage

    Dieser weltberühmte französische Wein stammt aus dem mittleren Bereich der Rhone und ist nach dem gleichnamigen Hügel benannt (es gibt auch eine Stadt namens Tain-l´Hermitage). An den sonnigen Südhängen, deren Granit die Wärme speichert, liegt einer der ältesten Weinberge Frankreichs.
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  • Heu- und Sauerwurm

    Raupe des Traubenwicklers, Traubenschädling
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  • Heuriger

    Einerseits für Wein aus der letzten Ernte; früher war der Stichtag der 11. November. Andererseits das Lokal, in dem Eigenbauweine sowie mehr oder weniger einfache Speisen verabreicht werden. Siehe auch Buschenschank; in Deutschland als Straußenwirtschaft bezeichnet.
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  • Histamin

    Ein aus der Aminosäure Histidin enstehendes Hormon, das im blauen Schimmelkäse, Eiern, vielen Fischen und im Rotwein vorkommt. Die wesentliche Ursache beim Wein sind bestimmte Bakterien bei der Malolaktischen Gärung(BSA). Eine höhere Konzentration ist auf mangelnde Kellerhygiene oder einen unkontrollierten BSA zurückzuführen. Das Histamin kann aber fast vollständig durch Schönen mit Bentonit entfernt werden. Eine positive Wirkung ist die Erweiterung der Blutkapillaren. Die negative Wirkung sind Spannungs-Kopfschmerzen. Die dafür anfälligen Personen merken in der Regel bereits nach den ersten Schlucken, daß Ihnen dieser Wein nicht bekommt. Die Verträglichkeitsgrenze liegt bei etwa 2 mg/l Wein.
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  • histaminarm/ -frei

    Angaben wie „histaminarm“ oder „histaminfrei“ sind laut österreichischem Weingesetz bei Erzeugnissen des Weinbaus unzulässig.
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  • Hochkultur

    Drahtrahmenerziehung die in Österreich von Lenz Moser um 1930 entwickelt wurde, um die Weingartenarbeit mit maschineller Unterstützung zu ermöglichen.
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  • Holzausbau

    Ausbau und Lagerung von Weinen im großen oder kleinen Holzfass.
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  • Honifogl

    Alte (nur einmal verwendete) Bezeichnung für die Wachauer Qualitätskategorie Smaragd.
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  • hundert Tage

    Es dauert meistens etwa 100 Tage ab der Blüte bis zur Vollreife der Trauben und damit zur Ernte
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  • Huxelrebe

    Die weiße Rebsorte ist eine Neuzüchtung aus Gutedel und der Hybride Courtillier Musqué. Sie wurde an der Landesanstalt Alzey/Rheinland von Dr. Georg Scheu im Jahre 1927 gezüchtet und 1968 zugelassen. Benannt wurde sie nach dem Winzer und Rebschulbesitzer Fritz Huxel, der sich beim Anbau und bei der Vermehrung besondere Dienste erworben hat.
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  • Hybriden

    Meist Kreuzung von amerikanischen mit europäischen Reben (Vitis vinifera); die robusten Hybriden werden auch als interspezifische Kreuzungen bezeichnet.
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