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Kalabrien

Kalabrien

Cirò: Vornehm im Charakter, vielschichtig im Aroma, verheißungsvoll durch seine Geschichte.


Kalabrien ist die Stiefelspitze Italiens, ein 35.000 Hektar großes Weinbaugebiet. Gerade einmal 5 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche Kalabriens sind mit Reben bepflanzt. Kein Wunder, dass die Weine der zerklüfteten Stiefelspitze Italiens weniger in Erscheinung treten als die anderer Regionen, obwohl es sich um eines der ältesten Weinbaugebiete Italiens handelt. Wenn man sich aber auf die Suche macht, findet man interessante Weinspezialitäten, die auf ganzer Linie überzeugen!

Ciró

Für eine derartige Suche besonders geeignet ist der DOC Bereich Cirò, wo die gleichnamige Köstlichkeit ihren Ursprung findet: „Der rote Cirò beherrscht die Kunst, langsam zu altern. Heiter und abgeklärt, Schritt für Schritt ... um sich mit der Zeit zu vergeistigen und jenen köstlichen Reifeton anzunehmen, wie ihn die Franzosen so schätzen.“ Was der kalabrische Heimatdichter Giuseppe Tallarico etwas schwärmerisch, aber treffend besingt, ist einer der bemerkenswertesten und preiswertesten Weine Italiens.

Cirò liegt im Süden des italienischen Stiefels. Sein Ursprung verliert sich im Dunkeln der Geschichte. Es wird überliefert, dass es bei den alten Griechen Brauch war, den aus Olympia heimgekehrten Siegern einen Wein namens Ipsicron zu reichen, der angeblich aus der Gegend von Cirò stammte.

Rebsorten

Kalabrien ist ganz eindeutig ein Rotweingebiet, zu rund 90% werden hier, im Süden Italiens, Rotweine gekeltert. Wichtigste Rebsorte ist dabei die rote Gaglioppo, die auf rund einem Viertel der Rebfläche steht. Dahinter folgen Greco Nero und Greco Bianco. Es ist unschwer zu erkennen, dass die kalabrischen Winzer in erster Linie auf regionale Sorten setzen, womit sie durchaus gute erfolge erzielen. Wie aber in fast allen Weinbauregionen der Welt haben auch in Kalabrien einige internationale Sorten Einzug in die Weingärten gehalten.

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