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Cabernet Sauvignon

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Cabernet Sauvignon

Die Star-Rebsorte aus dem Bordeaux


Von Frankreich bis Chile – rund um die ganze (Wein-)Welt findet man diese ursprünglich aus Frankreich stammende Rebsorte. Bordeaux, genauer gesagt das Haut-Médoc am linken Ufer der Gironde, ist die ursprüngliche Heimat des Cabernet Sauvignons. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde diese Sorte in Libourne das erste Mal erwähnt. Entstanden ist sie durch eine natürliche Kreuzung der beiden Rebsorten Cabernet Franc x Sauvignon Blanc, die dem Cabernet Sauvignon seinen Namen gegeben haben. Diese Sorte fühlt sich in vielen verschiedenen Terroirs wohl, obwohl er am besten auf den Kieselböden seiner Heimat Haut-Médoc gedeiht - hier bringt er die schönsten und charakteristischsten Weine hervor. Cabernet Sauvignon ist eine spätreifende Rebsorte, was oft zu „Problemen“ führen kann: wenn er in kühlen Regionen nicht bei voller Reife gelesen wird, dann entwickelt er eine grasige, grüne Aromatik, die oft an grünen Paprika und Pfeffer erinnert. Hingegen in warmen Regionen wie beispielsweise Chile, Australien oder Kalifornien wirken die Cabernet Sauvignons meist sehr geschmeidig und samtig obwohl die Weine normalerweise von Säure und Tannin dominiert sind. Ein weiteres Problem ist die Anfälligkeit für Krankheiten wie Falscher Mehltau oder Pilzinfektionen, auf der anderen Seite ist die Sorte aber sehr resistent gegen Frost im Winter. Je nachdem wo der Cabernet angebaut wird, bringt er ein anderes Geschmacksportfolio ins Glas und begeistert immer wieder mit seiner Vielseitigkeit. Die Neue Welt setzt vermehrt auf diese Sorte. Vor allem Kalifornien, Chile, Argentinien, Australien, Südafrika und Neuseeland überzeugen mit ihren Sitzen-Cabernets die gerne mittlerweile problemlos mit den Bordeaux-Cabernets mithalten können. Auch in Osteuropa ist die Rebsorte weitverbreitet.


Geschmacksprofil und Ausbau

Der Cabernet Sauvignon ist, genauso wie der Merlot, eine Rebsorte, die sich sehr gut als Cuvée-Partner eignet. In Bordeaux, vor allem am linken Ufer, ist der Cabernet ein wichtiger Bestandteil der „Bordeaux-Blends“. Auch als Solist bringt er große Weine hervor. Egal ob im Stahltank, im großen alten Holzfass, im kleinen Eichen-Barrique oder auch in der Amphore, der Cabernet Sauvignon ist geeignet für jede Art von Ausbau und Reifung. Außerdem ist es eine Rebsorte, die durch die präsente Säure und Tannin ein sehr hohes Lagerpotenzial hat. Allerdings gilt das eher für die kühleren Regionen als für die warmen. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Cabernet als Jungwein ein kräftiges, fruchtbetontes Bouquet hat mit oft harschem Tannin am Gaumen. Je älter diese Weine werden desto feiner werden sie. Mit der Reife gewinnt der Wein an Röstaromen, Johannisbeer-, Lakritz- und Paprikanoten. Der Gerbstoff wird durch längere Lagerung erst in den Wein eingebunden.


Cabernet Sauvignon als Speisenbegleiter

Cabernet Sauvignon, egal ob alt oder jung, im Holz ausgebaut oder nicht, braucht immer einen „starken“ Begleiter, um das Tannin und die Säure im Wein gut zu balancieren. Am besten passen Fleischgerichte mit dunklen Soßen (Rindsrouladen, Rehbraten) oder auch Pasta mit kräftig-intensivem Sugo, reife, französische Weichkäse, Speck und andere geräucherte Gerichte. Cabernets aus der Neuen Welt passen sehr gut zu Lammgerichten, da die weichen, geschmeidigen Aromen des Weins sehr gut mit dem Lamm vertragen.

Quelle: https://www.falstaff.at/sd/r/cabernet-sauvignon/, https://www.oesterreichwein.at/unser-wein/rebsorten/rotwein/cabernet-sauvignon

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