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Friaul

Friaul

Das Friaul steht vor allem für frische, fruchtige und vielschichtige Weißweine.


Das Friaul bietet alle Voraussetzungen, um feine, aber trotzdem ausdrucksstarke Weine zu erzeugen. Das Klima ist geprägt vom Wechselspiel zwischen kühlen Winden aus den Alpen und milden Lüften der Adria. Die unterschiedlichsten Böden, von Sand und Schotter in der Ebene bis hin zum Mergel des Hügellandes, tragen ebenfalls zur großen Vielfalt der Weine bei.

Geschichte des Weinbaus

Der Weinbau geht auch hier auf die Römer zurück, die von Aquileia aus das Hinterland besiedelten. Lange Zeit wurden vor allem Rotweine erzeugt, überwiegend Merlot. Erst in den 1960ern kam es zur großen „Weißweinrevolution“. Grund dafür war die Einführung neuer Kellermethoden, vor allem die Temperaturkontrolle bei der Gärung, durch deren Einsatz besonders frische und fruchtige Weißweine entstanden. Dadurch ist das Friaul bis heute eine der bedeutendsten Weißweinregionen Italiens.

Die Region heute

Aktuell verfügt die Region über 18.700 Hektar Rebfläche und wird in sechs DOC-Gebiete eingeteilt, von denen „Grave del Friuli“ das Größte ist. Das „Collio“- und „Isonzo“-Gebiet wetteifern, wer die eindrucksvollsten Weine hervorbringt. Die übrigen Gebiete sind „Colli Orientali“, „Aquileia“ und „Latisana“. Weißweinsorten, die angebaut werden sind: Friulano, Sauvignon, Malvasia Istriana, Pinot Bianco, Pinot Grigio, Traminer Aromatico, Picolit und Verduzzo Friulano. Nach wie vor werden im Friaul auch Rotweine erzeugt, die meist aus Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Pinot Nero, Refosco dal Peduncolo Rosso, Terrano, Schioppettino und Tazzelenghe bereitet werden.

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