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Rheingau

Rheingau

"Der Rheingau ist zwar sehr klein, aber in qualitativer Hinsicht gilt er als das bedeutendste deutsche Anbaugebiet"


Die Geschichte der Region

Wie in so vielen anderen Regionen auch haben die Römer den Weinbau in den Rheingau gebracht. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde der wahre Grundstein der Rheingauer Weinkultur gelegt durch die Gründung der Klöster Johannisberg und Eberbach. Die Mönche kümmerten sich darum, dass die Weinberge gerodet und neu ausgepflanzt wurden. Im Kloster Johannisberg hat auch die Spätlese ihren Ursprung. Die Mönche waren es auch die das Potenzial erkannten und in der Region den Riesling anpflanzten.

Der Rheingau - Klima, Boden und Lage

Das Weinbaugebiet Rheingau erstreckt sich hauptsächlich westlich von Wiesbaden auf einem schmalen Streifen zwischen dem Rhein und den Höhen des Taunus. Im Rheingau gibt es unterschiedlichste Böden, von leichten Verwitterungsböden über Löss, Lehm und Ton. Dementsprechend ist auch die Vielfalt der Geschmäcker der angebauten Weine weit gestreut. Durch die hervorrargenden klimatischen Bedingungen gedeihen die Reben im Rheingau ausgezeichnet. Eine maßgebliche Rolle für das Klima spielt der Fluss Rhein, der durch die Region fließt.

Rebsorten im Rheingau

Der Rheingau ist eine eindeutige Weißwein-Region. Rund 85 % der angebauten Weine sind Weiß- und lediglich 15 % sind Rotweine. Von den insgesamt 3,2 Hektar Anbaufläche sind fast 80 % mit der Sorte Rielsing bepflanzt. An zweiter Stelle - mit sehr großem Abstand - kommt der Blauburgunder der hier Spätburgunder genannt wird. Die Weine aus dem Rheingau werden sowohl trocken als auch halbtrocken und lieblich ausgebaut wobei das Hauptaugenmerk auf trockenen Weinen liegt.

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