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Jumilla

Jumilla

Spaniens Geheimtipp: die Region Jumilla

Das Weinbaugebiet Jumilla liegt im Südosten von Spanien, rund um die gleichnamige Stadt in der Region Múrcia. Die Landschaft ist geprägt von weiten Tälern und Hochplateaus. Sie ist durchzogen von einer Gebirgskette, die eine Trennlinie zwischen Mittelmeer und spanischem Zentralplateau bildet. Das Klima ist heiß, trocken und karg und doch gedeiht, den unwirtlichen Bedingungen zum Trotz, an diesem Ort schon seit der Römerzeit Wein.

Dank tiefer Kalkböden, die die Feuchtigkeit gut speichern und einer Höhenlage der Weinberge auf 400 bis 800 Metern findet die hier hauptsächlich angebaute Rebsorte Monastrell sogar beste Voraussetzungen vor, um große kraftvolle Weine zu schaffen. Neben diesen ermöglicht die Rebsorte Monastrell Weine, die bereits jung genossen werden können.

Lange Zeit produzierte man in der Region einfache Tafelweine, süffig und eher schwer. Mit der Reblaus-Katastrophe, die das Gebiet mit etwa 100 Jahren Verspätung erreichte, gelang auch ein Umdenken in der Region. Es wurden Neupflanzungen mit besseren Reben und nach höheren Standards vorgenommen. Am Preisniveau hat sich seither glücklicherweise nicht viel verändert, so sind die Weine aus dem Gebiet Jumilla nicht nur sehr hochwertig, sondern auch sehr preiswert zu haben.

Seit den 1990er Jahren sind in der Region viele neue Weingüter entstanden. Spanische Winzern aus der Umgebung, aber auch internationale Produzenten entdeckten die Region für sich. Ihr Einfluss veränderte das Rebsorten-Spektrum. Angebaut werden nun auch die Rebsorten Syrah, Cabernet und Merlot, die den Weinen aus Jumilla zusätzlich Kraft und internationale Eleganz verleihen.

Jumilla hat sich als Weinregion nicht nur qualitativ, sondern auch geschmacklich stark gemausert - unser spanischer Geheimtipp!

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