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Dragasani

Dragasani
Das Weinbaugebiet Drăgăşani ist das älteste und bekannteste Rumäniens. Im Südwesten des Landes gelegen, erstreckt sich die Rebfläche Drăgăşani auf über 50 Km. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zum Fluss Olt und zugleich am Fuße der Getischen Subkarpaten. Die Legende dieser Region stammt aus den Lebzeiten Burebistas, dem ersten König der Daker (84-44 v.Chr.). Sie fängt mit der schönen Liebesgeschichte zwischen seiner Tochter, Bagrina und dem furchtlosen dakischen Kämpfer, Gordan an. Zwei Rebsorten wurden nach den Namen der dakischen Helden – Braghină und Gordan – „getauft“ und dadurch wurde die Liebesgeschichte verewigt. Die Weinbautradition der Daker wurde während der nachfolgenden Jahrhunderte fortgesetzt. Die hiesigen Weinreben wurden zum ersten Mal im 16.-17. Jahrhundert urkundlich erwähnt, während der Herrschaft von Mihai Viteazul (1593-1601). In Anerkennung der Drăgăşani-Weine aus klösterlicher Produktion machte der Fürst zahlreiche Spenden an die Klöster. Zahlreiche Rebsorten blieben im Laufe der Jahrhunderte erhalten, allerdings wurden auch internationale Sorten importiert. Sie fanden hier ideale Klima- und Bodenbedingungen – also ein günstiges Terroir.
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