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Languedoc

Languedoc

Das größte Weinbaugebiet Frankreichs setzt verstärkt auf individuelle Qualitätsweine.


Bordeaux und Burgund sind Frankreichs berühmteste Weinbauregionen, aber das Languedoc ist mit seiner Rebfläche von über 290.000 Hektar das Größte. Es erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste von der Rhône-Mündung bis zu den Pyrenäen.


Die Region

Entsprechend der Länge von knapp 250 Kilometern befinden sich hier eine Vielzahl verschiedener Böden, klimatischer Bedingungen und Ebenen wie auch Hügelketten. Generell ist es im Sommer trocken und heiß. Die Trockenheit kann in manchen Jahren sogar besondere Probleme bereiten. Einige Jahrhunderte dienten die produzierten Qualitäten als Verschnittwein für Weingüter anderer Regionen, unter anderem auch Bordeaux. Es wurden meist Massenträger ausgepflanzt. Die fehlende Farbe wurde mit Deckweinen aus Algerien kaschiert.

Der Aufschwung von Languedoc

Vor ca. 40 Jahren erkannten Weinbauern, dass manche Bereiche auch für den Anbau hochwertiger Weine geeignet sind. Die größten und auch bekanntesten zwei Gebiete sind das Côteaux du Languedoc mit dem Zentrum Montpellier und die Corbières rund um die Stadt Narbonne. In den Bestimmungen der AOC sind vor allem die Rebsorten Syrah, Mourvèdre, Grenache und Cinsault erfasst. Um den nationalen und internationalen Qualitätsansprüchen zu entsprechen, war es notwendig, auch Rebsorten wie Cabernet und Merlot bei den Rotweinen sowie Chardonnay, Viognier und Sauvignon Blanc bei den weißen Sorten anzupflanzen. Diese fielen nicht unter die Appellation Contrôlée und so wurde 1987 der Landwein „Vin de Pays d’Oc“ eingeführt, der heute weiter verbreitet ist als die AOC Languedoc.

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