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Weinlexikon

  • Kabinett

    Diese Bezeichnung geht auf das früher verwendete Cabinet zurück. Heute klassifiziert es in Deutschland die niedrigste Stufe eines Prädikatsweines und in Österreich einen gehobenen Qualitätswein.
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  • Kalabrien

    Das alte griechische System der Albarello-Busch-Erziehungsform ist hier weit verbreitet. Die südlichste, sehr heiße italienische Region hat eine Rebfläche von 33.000 ha. Über ein Viertel davon ist mit der roten Rebsorte Gaglioppo bepflanzt, aus welcher der bekannte Wein Ciró gewonnen werden. Zwei der bekanntesten weißen sind die süßen Dessertweine Greco di Bianco und Mantonico di Bianco.
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  • Kalk

    Umgangssprachlich für verschiedenen Calciumverbindungen, wie z.B. kohlensaurer Kalk (Calciumcarbonat), der für die Weinentsäuerung verwendet wird.
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  • Kalorie-Gehalt

    Wein hat einen relativ hohen Anteil an Kalorien, nämlich knapp 700 Kcal per Liter (Rotwein etwas mehr), was vor allem auf den Alkohol-Gehalt zurückzuführen ist.
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  • Kalterersee

    Die sehr große DOC-Zone (Caldaro oder Kalterer) besteht aus den Hängen am Kalterersee (Lago di Caldaro) in der Überetsch und Teilen des Unterlandes in den Provinze Bozen und Trient mit 20 Gemeinden (Region Trentino-Südtirol). Es gibt auch einen Classico-Bereich mit 9 Gemeinden. Der hellgranatrote Rotwein mit einem Bittetmandel-Bouquet wird aus verschiedenen Varietäten der Rebsorte Vernatsch (Schiava Grossa, Gentile und Grigia) mit maximal 15% Grauburgunder (Pinot Grigio) und Lagrein gekeltert.
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  • Kaltmazeration

    Das Kühlen der Maische während der Mazeration auf unter 18° C. Damit wird die Gärung verhindert und dient zur besseren Auslaugung von Aromen, Farbstoffen und Tanninen (speziell beim Rotwein).
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  • Kaltstabilisierung

    Eines der vielen Verfahren, um einen Wein von unerwünschten Stoffen zu befreien, bzw. um diesen zu stabilisieren.
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  • Kämme

    Kämme sind als Bestandteil der Trauben das verzweigte Gerüst von Stielen, die vor der Weinbereitung meist entfernt werden.
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  • Kampanien

    Die Region mit der Hauptstadt Neapel und rund 47.000 ha Rebfläche liegt im Süden Italiens.
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  • Kamptal

    Das österreichische Weinbaugebiet mit 3.878 ha Rebfläche ist eines der 8 der Region Niederösterreich. Den Namen gab dem westlich von Wien liegenden Gebiet der Fluß Kamp, welcher es von Schönberg a. K. im Norden bis nach Hadersdorf a. K. im Süden durchfließt und dann in der Nähe von Krems in die Donau mündet.
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  • Kapsel

    Zier- oder Schutzkappe über dem Flaschenverschluss. Die Kapsel kann aus Kunststoff, Aluminium bzw. Stanniol, Zinn etc. bestehen.
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  • Kapselschneider

    Nützliches Hilfsmittel, um die Kapsel (aus Kunststoff, Aluminium bzw. Stanniol, Zinn) sauber abzuschneiden.
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  • Karaffe

    Auch Dekanter genannt. Mehr oder weniger bauchige Glasflasche zum Servieren, Belüften oder Dekantieren von Wein.
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  • Kellerberg

    Auch "Kellergasse". In vielen österreichischen Weinbaugebieten traditionelle Kelleranlagen außerhalb des Ortsgebietes. Diese „Dörfer ohne Rauchfänge“ sind oft in mehreren Etagen übereinander angebracht (Kellerberg). Sie bestehen aus Presshäusern, dem sogenannten Kellerhals und dem unterirdischen Kellergewölben
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  • Kellerbuch

    Ein professionelles Kellerbuch mit allen Erträgen der Weinlesen, dem daraus produziertem Wein, den Flaschenmengen sowie den Ab- und Zugängen muß jeder Weinbauer führen. Dieses wird unter anderem von der Kellereiinspektion überprüft und ist die Basis für weingesetzliche Belange.
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  • Kellerei

    Verarbeitungs- und Abfüllbetrieb, der im Unterschied zum Erzeugerbetrieb Trauben, Moste oder Weine zukauft, um diese weiter zu verarbeiten und abzufüllen.
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  • Kellergasse

    Auch "Kellerberg". In vielen österreichischen Weinbaugebieten traditionelle Kelleranlagen außerhalb des Ortsgebietes. Diese „Dörfer ohne Rauchfänge“ sind oft in mehreren Etagen übereinander angebracht (Kellerberg). Sie bestehen aus Presshäusern, dem sogenannten Kellerhals und dem unterirdischen Kellergewölben; die manchmal labyrinthartigen Gänge sind oft miteinander verbunden.
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  • Kellermeister

    Auch Önologe; Ausbildungsberuf in der Weinwirtschaft für Betriebsleiter von Weingütern und Kellereien; Originalbezeichnung „Weinbau- und Kellermeister“.
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  • keltern

    Arbeitsschritt bei dem der Most von den festen Bestandteilen der Weintrauben bzw. der Maische getrennt wird.
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  • Kerner

    Diese weiße, frühreifende Rebsorte ist eine Neuzüchtung, die im Jahre 1929 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt in Weinsberg/Württemberg aus Trollinger x Riesling gekreuzt und 1969 zugelassen wurde. Der Kerner liefert gute Erträge bei hohem Mostgewicht. Er wird vor allem in der Pfalz, Rheinhessen, Württemberg und Mosel sowie in Südtirol und in kleinen Mengen in der Steiermark angebaut.
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  • kernig

    Körperreicher Wein mit entsprechender Säure.
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  • Kerzenprobe

    Ein früher sehr oft angewendetes, aber äußerst ungenaues und deshalb (lebens)gefährliches Verfahren, während der Gärung in einem Keller mittels einer brennenden Kerze den Gehalt an Kohlendioxyd und damit den Gärsstatus festzustellen. Bereits bei einer Konzentration von 5 bis 7% CO2-Gehalt in der Luft ist dies für den Menschen gefährlich, die Kerze erlischt aber erst bei etwa 10%.
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  • Kieselgurfilter

    Anschwemmfilter; wird eingesetzt um die groben Trubstoffe aus dem Jungwein zu entfernen.
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  • Kir (Royal)

    Der Name dieses Aperitifs stammt vom Mönch Felix Kir, der Mitte des 20. Jahhrhunderts Bürgermeister der französischen Stadt Dijon war. Er wird in der Côte d´Or traditionellerweise aus Wein der Rebsorte Aligoté und Cassis (Likör aus schwarzen Johannisbeeren) gemischt
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  • Kirchenfenster

    Umgangssprachlich für Viskosität beim Wein; „Kirchenfenster“ bilden sich beim langsamen Herabrinnen des Weines an der inneren Glaswand; verursacht durch Inhaltsstoffe, wie Glyzerin, Extrakt und Zucker; je intensiver die Schlieren, desto konzentrierter und extraktreicher der Wein.
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  • klären

    Absetzen von Trubstoffen im Wein auf statische oder mechanische Weise; wird auch als entschleimen oder absetzen bezeichnet.
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  • Klassifizierung

    Ordnungssystem von Herkunftsbezeichnungen mit hierarchischer Gliederung. Die EU klassifiziert mit den Kategorien „Wein“ (ohne Herkunft), „Wein mit geschützter geografischer Angabe“ (Landwein) und „Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung“ (Qualitätswein). Auch bei den Österreichischen Traditionsweingütern besteht eine Lagenklassifikation.
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  • Klevner / Clevner

    Der Weißburgunder wurde früher in der Steiermark manchmal "Klevner" genannt.
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  • Klima

    Die Summe der wetterbildenden Elemente, wie Temperatur, Sonnenstunden, Niederschläge etc., die über einen längeren Zeitraum vorherrschen, werden – im Unterschied zum kurzfristigen Wetter – als Klima bezeichnet. Wir unterscheiden zwischen Makroklima (große Klimazonen), Mesoklima (klimatischer Einfluss in einzelnen Ländern oder Regionen) oder Kleinklima (Mikroklima) in einzelnen Rieden bzw. Lagen.
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  • Klon

    Aus einem Rebstock, der ungeschlechtlich vermehrt wurde, entstehen Rebklone, die mit der Mutterpflanze genetisch identisch sind. Trotzdem unterliegen auch Klone im Laufe der Zeit bestimmten Veränderungen.
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  • Klosterneuburger Mostwaage (KMW)

    Waage (Senkspindel) zur Bestimmung des Mostgewichtes (Zuckergehalts im Most). 1° KMW entspricht einem Dekagramm Zucker in einem Kilogramm Most. Erfinder war der Gründer der Klosterneuburger Weinbauschule August Wilhelm Freiherr von Babo. Heute wird das Mostgewicht meist mit dem Refraktometer gemessen.
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  • Kober

    Ist eine Unterlagsrebe die nach Franz Kober, dem österreichischen Agronom, benannt wurde. Die bekannteste ist Kober 5BB
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  • Kohlendioxyd

    Umgangssprachlich Kohlensäure. Kohlendioxyd bildet sich bei der alkoholischen Gärung und beim biologischen Säureabbau. Durch das Gärgas (schwerer als Luft) besteht im Keller während der Gärung Lebensgefahr. CO2 ist ein farbloses Gas, das auch häufig beim Abfüllen dem Weißwein zur Auffrischung zugefügt wird. Bei der Schaumweinproduktion entsteht während der zweiten Gärung ebenfalls Kohlendioxyd und sorgt für das charakteristische Mousseux.
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  • Kohlensäure

    Umgangssprachlich für Kohlendioxyd. Kohlensäure bildet sich bei der alkoholischen Gärung und beim biologischen Säureabbau. Durch das Gärgas (schwerer als Luft) besteht im Keller während der Gärung Lebensgefahr. CO2 ist ein farbloses Gas, das auch häufig beim Abfüllen dem Weißwein zur Auffrischung zugefügt wird. Bei der Schaumweinproduktion entsteht während der zweiten Gärung ebenfalls Kohlendioxyd und sorgt für das charakteristische Mousseux.
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  • komplex

    Wein mit vielschichtigem Aroma und Geschmacksbild.
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  • Kordon

    Die auch als Schenkeln bezeichneten, sich vom Ende des Rebstock-Stammes weg verästelnden, mehrjährigen Stammverlängerungen, auf denen dann die Fruchtruten wachsen.
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  • Korkbrand

    Kennzeichnung von Weinen durch Einbrennen von diversen Informationen, wie Produzent, Sorte, Jahrgang auf den Korken.
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  • Korken

    Aus der dicken, äußeren Rinde der Korkeiche wird der Korken hergestellt. Rund die Hälfte der Weltproduktion kommt aus Portugal, weitere Länder sind Frankreich, Italien und Nordafrika. Ein Baum kann erst im Alter von 30 Jahren zu ersten Mal geschält werden. Weitere Male kann dies dann in 10-Jahresabständen erfolgen
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  • Korkgeschmack

    Ein sich durch bitteren Geschmack auszeichnender Weinfehler, der erst in der verschlossenen Flasche entsteht. Ursache kann der Korkwurm oder durch Schimmelpilz hervorgerufenes Trichloranisol (TCA) im Korken sein. Es gibt nur eine Lösung dieses Problems: die Verwendung von DIAM-, Metall- oder Kunststoff-Verschlüssen.
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  • Korkwurm

    Die Korkmotte (Nemapogon cloacellus) legt im Weinkeller ihre Eier gerne an feuchten Stellen ab. Wenn dies auf einem Korken erfolgt, wird dieser von der geschlüpften Raupe angefressen und dadurch undicht, was in der Folge den gefürchteten Korkschmecker verursacht.
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  • Körper

    Fülliger Geschmack, der durch entsprechendem Alkohol, Süße und Extrakt unterstützt wird.
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  • körperreich

    Ein voller Wein mit reichlich Extraktstoffen und/oder Alkohol.
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  • koscherer Wein

    Ein nach jüdischen Religionsvorschriften erzeugter Wein.
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  • Kostglas

    Spezielles Stielglas, meist tulpenförmig, für die Verkostung von Weinen.
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  • krautig

    Unerwünschtes, aufdringliches Aroma, das an gekochtes Gemüse (Kohl, Kraut) erinnert.
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  • Kremstal

    Die 2.368 Hektar große Rebfläche des Kremstals verteilt sich auf drei unterschiedliche Zonen: das eigentliche Kremstal und die historische Stadt Krems, deren westlicher Teil namens „Stein“ direkt an die Wachau anschließt, die östlich anschließenden mächtigen Lössdecken und die kleinen Weinorte südlich der Donau rund um das monumentale Stift Göttweig. Seit 2007 steht Kremstal DAC für würzige Grüne Veltliner und elegante, mineralische Rieslinge
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  • Kreszenz

    Synonym für hochwertigen Wein
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  • Kretzer

    Eine in Südtirol verwendete Bezeichnung für einen Rosé, die von „Kretze“ abgeleitet ist. Dies ist ein geflochtener Korb, durch den früher der Most abgesiebt und von den Beerenhülsen getrennt wurde.
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  • Kreuzung

    Methode der Rebzüchtung, mit dem Ziel der Schaffung neuer Rebsorten (Zuchtsorten), um positive Eigenschaften und Widerstandsfähigkeit in der neuen Kreuzung (Neuzüchtung) zu erhöhen.
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  • Kristalle / Weinkristalle

    Das Salz der Weinsäure, das in Form von Kristallen im Behältnis (Tank, Fass oder Flasche) ausfällt. Weinstein ist völlig geruch- und geschmacklos und ist nicht als Weinfehler zu sehen. Es empfiehlt sich beim Ausgießen des Weines vorsichtig zu hantieren.
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  • Küfer

    Küfer ist das Synonym für Fassbinder; die Person die in der Fassbinderei (Küferei) aus Holzlatten Fässer "bindet"
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  • Kupferschönung

    Eines der vielen Verfahren, um einen Wein von unerwünschten Stoffen zu befreien, bzw. um diesen zu stabilisieren. Siehe unter Klären und Schönen.
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  • Kupfersulfat

    Behandlungsmittel für Weine mit Böckser
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  • Kurzzeiterhitzung

    Methode zum Sterilisieren von Traubensaft; eher selten bei Wein.
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