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Weinlexikon

  • Saccharomyces

    Gattung der Hefen; Die wichtigste Art für die Weingärung ist Saccharomyces Cerevisiae.
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  • Saftabzug

    In Frankreich wird dieser Vorgang „Saignéemethode“ genannt. Das Abtrennen eines Mostanteils der Rotweinmaische nennen wir Saftabzug (auch Teil- oder Vorentsaftung), um den Rest der Rotweinmaische auf natürliche Weise in Bezug auf Farb- und Tanninausbeute zu konzentrieren. Der Saftabzug kann als Rosé weiterverarbeitet werden.
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  • saftig

    Wein mit ansprechendem Geschmacksbild und anregender Fruchtsäure.
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  • Sagrantino

    Die rote Rebsorte wird vorwiegend in der italienischen Region Umbrien in der Gegend von Montefalco angebaut
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  • Saint-Emillion

    Die Unterregion mit rund 5.000 ha Rebfläche liegt im Osten des Bordeaux und ist nach der gleichnamigen Stadt benannt. Der Bereich umfasst 8 Gemeinden, einen Teil von Libourne sowie die außerhalb des Gebietes liegenden 5 Satelliten-Gemeinden Lussac, Montagne, Parsac, Puisseguin und St-Georges. Die vollmundigen und körperreichen Rotweine werden hauptsächlich aus Merlot und Cabernet Franc mit Anteilen von Cabernet Sauvignon, Malbec und Carmenére produziert. Sie sind sanfter, fruchtiger und weniger herb als jene aus dem Médoc. Das Klassifikations-System ist nicht so starr wie die ”Médoc-Klassifikation” und wird rund alle 10 Jahre revidiert.
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  • Sake

    Der Reiswein (auch Saki) stammt aus China und wurde erst später das japanische National-Getränk. Er wird aus bakteriell verzuckertem Reis unter Zusatz von Hefe gewonnen und hat einen Alkohol-Gehalt zwischen 11 und 14% vol. Die Klärung mit dem gerbstoffreichen Saft der Khaki-Pflaumen verleiht dem Wein den typischen Geschmack. Er wird zumeist heiß aus kleinen Schalen getrunken. Der bekannteste chinesische Reiswein heißt Nu-Er-Hong.
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  • Salon Östterreichischer Wein

    Der SALON Österreich Wein gilt seit mehr als zwei Jahrzehnten als die „Staatsmeisterschaft“ der heimischen Weine und ist der härteste Weinwettbewerb des Landes. Die 260 Mitglieder werden hauptsächlich über die Landesweinkosten ermittelt (über 7.000 Einreichungen) sowie von Sommelières/Sommeliers, Fachjournalisten und Weinmagazine nominiert.
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  • salzig

    Geschmackseindruck, der oft bei mineralischen Weinen empfunden werden kann.
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  • Sämling 88

    Neuzüchtung aus dem Jahre 1916 vom deutschen Züchter Georg Scheu. Er kreuzte Riesling mit Bukettraube. Normale Qualitätsweine finden wir speziell in der Steiermark, diese sind meist angenehm fruchtig. Zur Hochform gelangt die Rebsorte im hohen Prädikatsbereich; Beeren- und Trockenbeerenauslesen faszinieren mit exotischer Fruchtbandbreite, intensiver Aromatik und perfekter Pikanz.
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  • samtig

    Weicher Geschmack, mit harmonischem Tanningehalt beim Rotwein.
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  • Sancerre

    Der berühmte Weißwein ist nach dem am westlichen Loire-Ufer liegenden Ort (gegenüber von Poilly-sur-Loire) benannt. Es gibt insgesamt 14 Orte, die zum 1.600 ha großen Sancerre-Bereich gehören. Der wichtigste Weinberg ist der Clos de la Poussie, weitere gute Lagen sind Clos du Chêne, Clos du Roi, Le Grand Chemarin, Marchand und Verdigny. Der duftige Wein wird sortenrein aus Sauvignon Blanc gekeltert und ist dem Pouilly-Fumé sehr ähnlich, aber etwas leichter und rassiger. Spitzenweine sind 5 Jahre und länger lagerbar.
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  • Sangiovese

    Diese rote Rebsorte neigt so wie der Pinot zur Mutation und zahlreichen Klone sind bekannt. Sie ist uralten Ursprungs, worauf auch die Bedeutung des Namens “Blut Jupiters” hindeutet. Es gibt die zwei Familien “Sangiovese Grosso” und “Sangiovese Piccolo”, wobei sich dies auf die Größe der Beeren bezieht. Die spätreifende Rebe ist die meistangebaute rote Sorte Italiens und belegt mit rund 100.000 ha und 10% Anteil in der Gesamt-Rebfläche hinter der weißen Sorte Trebbiano den zweiten Platz. In folgenden italienischen Weinen der höchsten DOCG-Klasse ist die Rebsorte enthalten: Brunello, Carmignano Rosso, Chianti, Rosso di Montefalco, Torgiano Rosso und Vino Nobile di Montepulciano.
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  • sauer

    Umgangssprachlich für zu reschen Wein, der geschmacklich von hoher Säure geprägt ist.
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  • Säure

    Einer der wichtigsten Bestandteile der Weintraube, des Mostes und des Weines. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Säuren, die bedeutendsten davon sind Weinsäure und Äpfelsäure/Apfelsäure. Weitere wichtige Säurearten sind Zitronensäure, Essigsäure und Bernsteinsäure.
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  • Säureabbau

    Der biologische Säureabbau (BSA) wird auch zweite Gärung oder malolaktische Gärung (kurz Malo) genannt. Man versteht darunter den Abbau bzw. die Umwandlung der Äpfelsäure zu Milchsäure und Kohlendioxid (CO2). Verantwortlich für diesen Prozess sind bestimmte Bakterien. Weine mit BSA sind weicher, runder und auch stabiler. Für junge, fruchtige, pikante Weißweine ist der biologische Säureabbau unerwünscht.
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  • Säuregehalt

    Weine enthalten in der Regel 4 – 10 g/l Säure (im staatlichen Prüfnummernbescheid als Gesamtsäure ausgewiesen); im Extremfall (z.B. Schilcher, Eiswein oder Trockenbeerenauslesen) kann der Säuregehalt auch höher ausfallen.
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  • Sauternes

    Die nach dem gleichnamigen kleinen Ort benannte Appellation mit rund 2.000 ha Rebfläche liegt wie eine Insel im großen Bereich Graves in der Region Bordeaux. Sie besteht aus den 5 Gemeinden Barsac (eigene Appellation), Bommes, Fargues, Preignac und Sauternes. Hier werden schon seit Jahrhunderten vor allem edelsüße Weißweine produziert.
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  • Sauvignon Blanc

    Der Sauvignon Blanc gilt als Shootingstar, nicht nur in der steirischen Weinszene. Wahrscheinlich stammt er aus einer Naturkreuzung aus Traminer x Chenin Blanc. Während früher die grünschotige, würzige Aromatik im Vordergrund stand, werden heute die reifen, mineralischen Sortenvertreter mit reifer, vielschichtiger Frucht (Johannisbeere, Melone) und floraler Ergänzung (Holunderblüten) bevorzugt. Die Bandbreite reicht dabei von klassischen Vertretern aus dem Stahltank bis hin zu Lagen-Sauvignons mit internationalem Touch (BSA, Barrique); auch spannende Mischformen dieser Vinifikationsarten können Weinliebhaber begeistern.
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  • Schampus

    Umgangssprachlich Bezeichnung für Champagner. Auch für Sekt oder Schaumwein verwendet.
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  • Schankwein

    Meist unkomplizierter Wein von einfacher Qualität, der in der Gastronomie offen (glasweise) ausgeschenkt wird. Bevorzugtes Gebinde dafür ist die 1 Liter- oder 2 Literflasche bzw. die Schankanlage.
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  • Schaumwein

    Sammelbezeichnung für schäumende Weine mit einem bestimmten Anteil an Kohlensäure. A proiri ist dies keine Qualitäts-Bezeichnung, die verschiedenen Herstellungs-Verfahren wirken sich auf das Endprodukt aus.
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  • Scheureben

    Ein Synonym für Sämling 88; Neuzüchtung aus dem Jahre 1916 vom deutschen Züchter Georg Scheu; vermutlich kreuzte er Riesling mit einer Wildrebe. Normale Qualitätsweine finden wir speziell in der Steiermark, diese sind meist angenehm fruchtig. Zur Hochform gelangt die Rebsorte im hohen Prädikatsbereich; Beeren- und Trockenbeerenauslesen faszinieren mit exotischer Fruchtbandbreite, intensiver Aromatik und perfekter Pikanz.
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  • Schiava

    Synonym für die Rebsorte Vernatsch; in Deutschland auch als Trollinger bekannt
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  • Schichtenfilter

    Vorgang bei Mosten und Weinen, um unerwünschte Trubstoffe zu entfernen. Folgende Arten von Filter/Filtration sind gebräuchlich: Schichtenfilter, Kieselgurfilter, Membranenfilter/Kerzenfilter, Vakuum-Drehfilter, Tuchfilter, Zentrifugalfilter/Separator, Cross-Flow-Filter/Mikrofiltration.
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  • Schiefer

    Hartes Gestein mit gutem Wärmespeichervermögen; dieser Bodentyp verleiht den Weinen Mineralität. In Österreich hauptsächlich am Leithaberg und in der Weststeiermark zu finden.
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  • Schilcher

    Rosa- bis zwiebelschalenfarbiger Wein, der ausschließlich aus der Rebsorte Blauer Wildbacher erzeugt wird. Seine Heimat ist die Weststeiermark, wo er auf Gneis- und Schieferböden sein charakteristisches, oft grasig-würziges Bukett mit weißen und schwarzen Johannisbeeren entwickelt. Am Gaumen dominiert meist die markante, kernige Säure, die zur Frucht auch die mineralischen Aspekte fördert. Der Begriff Schilcher ist für die Steiermark geschützt. Weitere „pikante“ Produkte aus dem Blauen Wildbacher sind Schilchersturm, Schilcherfrizzante und Schilchersekt.
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  • Schilfwein

    Wein aus vollreifen Beeren, die vor dem Abpressen mindestens drei Monate auf Schilf gelagert waren. Durch diesen Konzentrationsprozess (Eintrocknen der Beeren) wird das nötige Mindestmostgewicht von 25° KMW erreicht.
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  • Schimmelton

    Weinfehler, der am dumpf-muffigen Geruch und Geschmack zu erkennen ist; Ursachen meist Botrytisbefall bei unreifen Trauben oder Unsauberkeit in der Kellertechnik.
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  • schlank

    Wein ohne große Fülle, der auch mager und dünn, unter Umständen aber auch als elegant, empfunden werden kann.
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  • Schlegelflasche

    Schlanke und hohe Flaschenform, die ursprünglich im Rheingau gebräuchlich war.
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  • Schlieren

    Auch als Kirchenfenster bekannt. Umgangssprachlich auch Kirchenfenster genannt; diese bilden sich bei extraktreichen Weinen an der Innenseite des Glases.
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  • Schmelz

    Geschmackliche Eigenschaft von Weinen, die einen hohen Alkohol- und Glyzeringehalt aufweisen und dabei Säure bzw. Tannin harmonisch integriert haben.
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  • Schönen

    Verfahren zum Klären bzw. Stabilisieren von Most oder Wein; Dafür dürfen im Weingesetz angeführte Schönungsmittel verwendet werden. Diese werden anschließend aus dem Wein wieder entfernt. Bekannte Schönungen sind Bentonitschönung, Eiweißschönung und Gelantineschönung.
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  • Schwarzriesling

    Die rote Rebsorte ist im Burgund schon seit über 400 Jahren bekannt und zählt zum Dutzend der meistangebauten in Frankreich, wo sie aufgrund des späten Austriebs und frühen Reife vor allem im Norden (Champagne, Loire, Elsass) angebaut wird. Wahrscheinlich ist sie eine der vielen Mutationen des Pinot Noir, mit dem Riesling ist sie trotz des Namens nicht verwandt. Ihren Namen Pinot Meunier (Meunier = Müller) verdankt sie der Tatsache, daß die Unterseite der stark behaarten Blätter und die Triebspitzen wie mit Mehl bestäubt erscheinen.
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  • Schwefel

    Chemisches Element, das im festen, flüssigen oder gasförmigen Zustand als Reduktions- oder Sterilisationsmittel im Weinbau (Netzschwefel) und bei der Vinifikation verwendet wird. Bei der Weinbereitung gehört Schwefel in Form von Schwefeldioxid (SO2) bzw. schwefeliger Säure (H2SO3) zu den notwendigen chemischen Hilfsmitteln, die gesetzlich mit Obergrenzen geregelt und überprüft werden (freier Schwefel, gebundener Schwefel, Gesamtschwefel).
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  • schwer

    Alkoholreicher Wein mit hohem Extraktgehalt.
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  • sec

    Französische Bezeichnung für trocken (demi-sec = halbtrocken, doux = süß).
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  • secco

    Italienische Bezeichnung für trocken (asciutto = extra trocken, semisecco = halbtrocken, abboccato = lieblich, amabile = halbsüß, dolce = süß).
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  • seco

    Spanische (und portugiesische) Bezeichnung für trocken (semiseco = halbtrocken, abocado = halbsüß, dulce = süß).
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  • Seewinkel

    Bezeichnung für den südlichen Teil des Weinbaugebietes Neusiedlersee (Burgenland), der durch viele kleine Seen und Lacken ein spezielles Kleinklima aufweist.
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  • Sekt

    Österreichischer Qualitätsschaumwein, der ausschließlich aus Qualitätsrebsorten hergestellt wird. Das Kohlendioxid muss durch alkoholische Gärung in der Flasche oder im Tank entstanden sein; der Überdruck muss mindestens 3,5 bar betragen. Sekt darf in Österreich nur von gewerblichen Betrieben bzw. Lohnversektern hergestellt werden; siehe auch Schaumwein.
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  • Sensorik

    Sensorik bedeutet Sinnenprüfung und ist der Sammelbegriff für die Gesamtheit der Sinneswahrnehmungsvorgänge; in der Weinsensorik spielen vor allem der Gesichts-, der Geruchs- und der Geschmackssinn eine Rolle.
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  • Serviertemperatur

    Die Temperatur spielt bei der Weinbereitung (Gärtemperatur), bei der Weinlagerung (Lagertemperatur) und speziell im Weinservice eine große Rolle. Für den Trinkgenuss ist die Serviertemperatur des Weines und die ideale Trinktemperatur ausschlaggebend.
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  • Sherry

    Sherry ist eine Sammelbezeichnung für spanische alkoholverstärkte Likörweine. Sherry stammt aus einer bestimmten Region Andalusiens, dem Dreieck, das von den Städten Jerez de la Frontera, Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa Maria grob markiert wird. Der Name Sherry hat mit dem englischen Wort Cherry, also Kirsche nichts zu tun, sondern stammt von einem alten arabischen Namen der heutigen Stadt Jerez, die früher Xérès hieß. Je nach Alkoholgehalt und Oxydationsgrad entstehen verschiedene Sherry-Typen: Fino, Manzanilla, Amontillado, Oloroso und Cream sind die wohl bekanntesten Vertreter.
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  • Sherryton

    Weinfehler; Reaktion von Most- oder Weininhaltsstoffen mit Sauerstoff; allgemein als Luftton oder Sherryton bezeichnet.
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  • Shiraz

    Der Syrah ist im südfranzösischen Rhônetal beheimatet und trat von dort seinen Siegeszug als „Weltenbummler“ bis nach Australien an. Dort wird er als Shiraz bezeichnet. Die Rotweinsorte ist in Österreich erst seit 2001 offiziell als Qualitätsrebsorte zugelassen. Die Weine weisen ein intensives, vielschichtiges Aroma auf; vegetabile Elemente, wie Kräuter, Efeu und Eukalyptus, sowie schotige Würze prädestinieren die Weine für Barriqueausbau und lange Lagerfähigkeit.
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  • Silvaner

    Eine Naturkreuzung aus Traminer x Österreichisch-Weiß, die allerdings in Österreich, im Vergleich zu Deutschland, (wo die Sorte „Silvaner“ heißt) nur geringe Bedeutung hat; die Weine daraus sind eher neutral und mild, aber gute Speisenbegleiter.
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  • Sizilien

    Mit 165.000 ha Rebfläche ist die Mittelmeer-Insel die größte Weinbau-Region Italiens und würde auch in einer Länderreihung weltweit im Spitzenfeld liegen. Über zwei Drittel der Rebfläche ist mit weißen Sorten bestockt, die wichtigsten sind Catarratto (mit 40%), Grillo, Inzolia und Trebbiano. Die häufigsten roten Sorten sind Calabrese und Nerello.
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  • Smaragd

    Höchste der drei Wachauer Qualitätskategorien; Bezeichnung für nicht aufgebesserte trockene Weine aus physiologisch reifen Trauben ab einem Alkoholgehalt von 12,5 % Alk. Die Bezeichnung erinnert an die Smaragdeidechse, die sich in den Wachauer Weinbergterrassen besonders wohl fühlt; siehe auch Steinfeder und Federspiel.
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  • SO2

    Schwefeldioxid; chemisches Element, das im festen, flüssigen oder gasförmigen Zustand als Reduktions- oder Sterilisationsmittel im Weinbau (Netzschwefel) und bei der Vinifikation verwendet wird. Bei der Weinbereitung gehört Schwefel in Form von Schwefeldioxid (SO2) bzw. schwefeliger Säure (H2SO3) zu den notwendigen chemischen Hilfsmitteln, die gesetzlich mit Obergrenzen geregelt und überprüft werden (freier Schwefel, gebundener Schwefel, Gesamtschwefel).
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  • Sommelier

    Weinfachmann; der Sommelier gilt als Genussberater für den Gast. Als Weinkellner gehört aber auch ein solides Fachwissen in den Bereichen Käse, Kaffe, Bier, Zigarren etc. zum Berufsbild. Weitere Zuständigkeitsbereiche sind Einkauf, Weinkartengestaltung, Service und Beratung (insbesondere Speise und Wein). An den WIFIs erfolgt die dreistufige Ausbildung zum Weinexpterten, Sommelier Österreich und zum Diplomsommelier.
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  • Sommelière

    Weinfachfrau; die Sommelière gilt als Genussberater für den Gast. Als Weinkellner gehört aber auch ein solides Fachwissen in den Bereichen Käse, Kaffe, Bier, Zigarren etc. zum Berufsbild. Weitere Zuständigkeitsbereiche sind Einkauf, Weinkartengestaltung, Service und Beratung (insbesondere Speise und Wein). An den WIFIs erfolgt die dreistufige Ausbildung zum Weinexpterten, Sommelier Österreich und zur Diplomsommelière.
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  • Sonnenbrand

    Verbrennungserscheinungen an einzelnen Beeren durch zu starke Sonneneinstrahlung; ergibt im fertigen Wein bittrigen Geschmack.
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  • sortentypisch

    Der auch als Sortenbouquet bezeichnete spezifische und typische Geruch oder Geschmack, mit dem eine Rebsorte bei der Degustation eines Weines relativ eindeutig identifiziert werden kann. Dies wird im Aroma und Bouquet eines Weines festgestellt. Bei bestimmten Sorten ist dies ganz besonders charakteristisch ausgeprägt, wie zum Beispiel bei allen Spielarten vom Muskateller oder dem Traminer.
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  • Souvignier Gris

    PIWI-Sorte; Der Souvignier Gris ist eine pilzwiderstandsfähige Sorte, gezüchtet von Norbert Becker, und lässt sich überwiegend in der Steiermark finden. Ihr hoher Ertrag macht Traubenausdünnung notwendig.
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  • Sparkling

    Ein Synonym (oder Zusatzbezeichnung) für Schaumwein oder Sekt, das besonders in Australien und Kalifornien gebräuchlich ist (englisch = funkelnd, perlend und schäumend).
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  • Spätburgunder

    In Deutschland üblicher Name für die Rebsorte Pinot Noir
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  • Spätlese

    Wein aus vollreifen Trauben mit einem Mindestmostgewicht von 19° KMW Weinkategorie im österreichischen Weingesetz; die Trauben müssen besonderen Anforderungen entsprechen und sind nach dem Mostgewicht aufgebaut: • Spätlese (mindestens 19° KMW) • Auslese (mindestens 21° KMW) • Strohwein, Eiswein, Beerenauslese (jeweils mindestens 25° KMW) • Ausbruch (mindestens 27° KMW) • Trockenbeerenauslese (mindestens 30° KMW) Die Restsüße von Prädikatsweinen darf ausschließlich durch Gärungsstillstand oder durch Gärungsunterbrechung, nicht jedoch durch Süßreserve, erlangt werden.
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  • Spätrot

    Synonym für Zierfandler
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  • Spontangärung

    Durch Naturhefe (ohne Zugabe spezieller Reinzuchthefen) einsetzende Gärung.
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  • spriten

    Bei der Produktion von Fortifieds wird dem Wein hochprozentiger Alkohol zugefügt, um dessen Haltbarkeit zu erhöhen; bekannte gespritete Weine sind Port, Sherry, Madeira etc.
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  • spritzen

    Umgangssprachlich für Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln mittels Sprühverfahren.
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  • Spritzer

    Erfrischendes Mischgetränk aus Wein und Mineralwasser; die Mischung aus Wein mit Soda- bzw. Mineralwasser wird in Österreich als Spritzer, Gespritzter oder G´spritzter bezeichnet.
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  • Spumante

    In Italien ist dies die allgemeine Bezeichnung (auch Vino Spumante) für einen Sekt, einen stark perlenden und schäumenden Schaumwein. Ein Spumante muß gegenüber dem Frizzante höhere Bedingungen bezüglich Alkohol-Gehalt und Kohlensäuredruck erfüllen.
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  • Spund

    Holz-, Silikon- oder Glaspfropfen der als Verschluss von Fassöffnungen dient.
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  • St. Laurent

    Die autochthone österreichische Rotweinsorte ist Mitglied der Pinot-Familie und gilt im Weingarten als launisch und schwierig. Vor allem die Burgundermacher in der Thermenregion und Rotweinspezialisten im Burgenland schaffen es, vom St. Laurent konzentrierte Weine mit viel dunkler Frucht, samtiger Eleganz und feiner Bitterschoko-Herbe zu produzieren. Der Name kommt vom Laurenzitag (10. August), an dem sich die Beeren angeblich zu verfärben beginnen. Weltgrößter Produzent von St. Laurent ist das Stift Klosterneuburg mit über 40 ha in der Riede Stiftsbreite bei Tattendorf.
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  • St. Magdalener

    Der DOC-Rotwein (italienisch Santa Maddalena) stammt von den Hängen am Stadtrand von Bozen in der Provinz Südtirol (Region Trentino-Südtirol). Bereits 1931 war der Name in Italien geschützt und unter dem faschistischen Regime wurd er zu den drei Spitzenrotweinen Italiens proklamiert. Der dunkelrubinrote Wein mit einem Bittermandel-Bouquet wird aus verschiedenen Varietäten (Gentile, Grigia, Grossa, Tschaggele) der Rebsorte Vernatsch (90%) sowie Lagrein und Pinot Nero (bis 10%) gewonnen. Er wird auch als ”Königin des Vernatsch” bezeichnet.
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  • Staatliche Prüfnummer

    Sie kennzeichnet österreichischen Qualitäts- und Prädikatswein und wird erst nach einer chemischen Analyse und einer sensorischen Prüfung (durch eine Kostkommission) vergeben; erkennbar am Etikett als Buchstaben-Ziffernkombination (z.B. N 12345/10).
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  • stabilisieren

    Durch verschiedene Verfahren wird erreicht, daß ein Wein geklärt und haltbarer gemacht und damit stabilisiert wird. Siehe unter Klären, Schönen und Schwefeln.
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  • stahlig

    Fest strukturierter, fast harter Wein, der beim Weißwein durch höheren Säuregehalt metallische Assoziationen erweckt; Blaufränkischweine vom südburgenländischen Eisenberg können ebenfalls stahlig wirken.
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  • Stahltank

    Ein Behälter aus rostfreiem Edelstahl, der in modernen Kellereien bei der Gärung und beim Ausbau vor allem beim Weißwein zum Einsatz kommt, um frisch-fruchtige Weintypen zu erzielen
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  • Staubiger

    Junger, noch trüber Wein
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  • Steiermark

    Die Steiermark ist Österreichs drittgrößtes generisches Weinbaugebiet. Groß ist die Sortenvielfalt und vielschichtig das Terroir in den WeinbaugebietenVulkanland Steiermark und Südsteiermark. Diese Vielfalt von der Landschaft bis zu den Weintypen macht den Reiz der Region aus. Statistisch führend ist jeweils der Welschriesling, vom Image her dominiert allerdings der Sauvignon Blanc. Die Weststeiermark konnte als Schilcherland ein eigenständiges Profil entwickeln.
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  • Steillage

    Weinbergslage mit großem Gefälle (mindestens 26 % Hangneigung), in Österreich hauptsächlich in der Wachau und in der Steiermark.
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  • Steilterrassen

    Künstlich angelegte Weinbergterrassen, die mit Steinmauern abgestützt sind. In extremen Hanglagen, die keine Bewirtschaftung in der Falllinie zulassen, wird Terrassenweinbau betrieben. Durch Trockenmauern und Mauertreppen werden die traditionellen Kleinparzellen gegliedert. Vor allem in der Wachau finden wir Terrassenweinbau.
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  • Steinfeder

    Geschützte Bezeichnung für trockenen Leichtwein der Winzervereinigung Vinea Wachau Nobilis Districtus mit einem maximalen Alkoholgehalt von 11,5 % vol. Der Name kommt vom typischen Steinfedergras, dass in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Reben auf den Terrassen der Wachauer Weinberge wächst und in seiner Struktur ebenso leicht ist, wie der namensgleiche Wein. Siehe auch Federspiel und Smaragd.
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  • Stellenbosch

    Die 50 km östlich von Kapstadt liegende Stadt wurde im Jahre 1679 vom zweiten Gouveneur Simon Van der Stel geründet, der auch den legendären Weinberg Constantia anlegen ließ. Die Stadt gab dem bedeutendsten Weinbaugebiet von Südafrika, das zur Region Coastal zählt, den Namen. Im Westen herrscht sandiger Boden (ideal für die Steen-Rebe) und im Osten verwitterter Granit vor.
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  • sterilisieren

    Schädliche Mikroorganismen im Wein bzw. in Gerätschaften der Kellerei werden abgetötet bzw. abgetrennt.
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  • Stielfäule

    Beerenfäule durch Schimmelpilz; bei unreifem Traubenmaterial Weinfehler (Grau- und Grünfäule), bei physiologisch reifem Traubenmaterial Edelfäule; Voraussetzung für die edelsten Süßwein, wie Beerenauslese, Ausbruch und Trockenbeerenauslese.
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  • Stifterl

    Halbe Flasche (Weinflasche mit 0,375 l Inhalt), die häufig für hohe Prädikatsweine verwendet wird.
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  • Stilistik

    Subjektive „Handschrift“ des Winzers beim Weinausbau.
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  • Stillwein

    Wein, dessen Kohlensäuregehalt so gering ist, dass er (im Gegensatz zum Schaum- oder Perlwein) weder schäumt noch perlt.
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  • Stinkerl

    Umgangssprachlicher Ausdruck für teilweise unangenehme Geruchskomponenten, wie z.B. leichter Böckser, Brettanomyces, Burgunder- oder Bordeauxstinkerl; kann aber muss nicht unbedingt ein Weinfehler sein.
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  • STK

    Eigentlich heißen sie „Steirische Terroir- und Klassikweingüter“; die Vereinigung der steirischen Top-Betriebe arbeitet mit eigenen Qualitätssiegel und Lagenklassifikation und schufen den Begriff „Steirische Klassik“.
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  • Stockdichte

    Anzahl der Rebstöcke auf einer bestimmten Weingartenfläche. In Österreich beträgt die Pflanzdichte ca. 5.000 Rebstöcke/ha.
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  • Stockkultur

    Alte, niedrige Erziehungsform ohne Drahtrahmen
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  • Stoppel

    In Österreich gebräuchliche Bezeichnung für den Korken. Ein Korkschmecker wird deshalb auch mit dem Ausdruck ”er stoppelt” bezeichnet.
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  • Straußenwirtschaft

    Deutsche Bezeichnung für Buschenschank bzw. Heuriger.
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  • stravecchio

    Italienische Bezeichnung für sehr alt bzw. lang im Fass gelagert
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  • Strecker

    Bezeichnung für einen Rebstock-Trieb, dem nach dem Rebschnitt 4 bis 7 Knospen (Augen) belassen wurden (Rute 8 bis 12 und Zapfen 1 bis 3)
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  • Strich

    Ein in Österreich gebräuchliches altes Flächenmaß im Weinbau. Ein Strich mit 2.877 m² ist ein halbes Joch mit 5.755 m²
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  • Strohwein

    Wein aus vollreifen und zuckerreichen Beeren, die vor dem Pressen mindestens drei Monate auf Stroh bzw. Schilf gelagert werden; durch diesen Konzentrationsprozess (Eintrocknen der Beeren) wird das nötige Mindestmostgewicht von 25° KMW erreicht.
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  • strukturiert

    Wein mit geschmacklicher Festigkeit, Volumen und innerem Gerüst durch nachhaltigen Säure- und/oder Tanningehalt sowie ausgewogenem Alkohol und Extrakt.
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  • stumpf

    Doppelbedeutung; einerseits glanzloser Wein ohne Reflexe, andererseits für Wein mit gravierendem Säuremangel bzw. Wein mit Überschwefelung (pelziger, stumpfer Ton, vor allem an den Zähnen).
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  • Sturm

    Teilweise angegorener Traubenmost, der ausschließlich aus österreichischen Weintrauben erzeugt wurde. Sturm darf zwischen 1. August und 31. Dezember des Erntejahres „im Zustand der Gärung“ in Verkehr gebracht werden. Der Begriff Sturm ist für Österreich geschützt.
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  • Subskription

    Verfahren der Vorbestellung von hochwertigen Weinen, die sich meist noch in der Phase des Fassausbaus befinden.
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  • Südburgenland

    Das österreichische Weinbau-Gebiet ist mit 456 ha Rebfläche das kleinste der Region Burgenland. Es erstreckt sich südlich des Günser Berglandes und liegt an der Grenze zu Ungarn. Die Pinkataler Weinstraße führt von der größten Weinbaugemeinde Rechnitz im Norden entlang der ungarischen Grenze über Eisenberg und Deutsch-Schützen nach Süden. Zu je 50% werden weiße und rote Rebsorten angebaut, von der Wein-Gesamtmenge aber nur 20% in Bouteillen gefüllt. Die vorherrschende Sorte ist der Blaufränkisch (31%), es folgen Riesling (26%), Frühroter Veltliner (11%), Zweigelt (4%), Traminer, Muskat-Ottonel, Blauer Burgunder, St. Laurent, Welschriesling und Weißburgunder.
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  • Südoststeiermark

    Heute Vulkanland genannt; Das 1.202 ha große Gebiet ist neben der Südsteiermark und der Weststeiermark eines der drei Weinbau-Gebiete der österreichischen Weinbau-Region Steiermark. Das auch als “Land der Burgen und Schlösser” bezeichnete Gebiet liegt an den Grenzen zu Slowenien und dem Bundesland Burgenland. Insgesamt vier Weinstraßen führen durch das sehr reizvolle, von sanften Hügeln geprägte Gebiet. Die rund 2.500 Weinhauer betreiben den Weinbau hauptsächlich als Nebenwerb, die durchschnittliche Rebfläche beträgt nur rund einen halben Hektar.
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  • Südsteiermark

    Die Südsteiermark steht für duftige, frische Weine, vor allem aus der Leitsorte Sauvignon Blanc. Doch auf den 2.563 Hektar Rebfläche ist genügend Platz für ein breites Sortenspektrum vom Welschriesling über Morillon und Muskateller bis zum Traminer. Hier, in einer der reizvollsten Weinlandschaften Europas, ist Weinbau allerdings Schwerarbeit, sind doch die meisten Rebflächen extreme Steilhänge.
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  • süffig

    Eleganter, leichter Wein, der immer wieder zum Trinken animiert.
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  • Sulfate / Sulfite / Sulphite

    Chemisches Element, das im festen, flüssigen oder gasförmigen Zustand als Reduktions- oder Sterilisationsmittel im Weinbau (Netzschwefel) und bei der Vinifikation verwendet wird. Bei der Weinbereitung gehört Schwefel in Form von Schwefeldioxid (SO2) bzw. schwefeliger Säure (H2SO3) zu den notwendigen chemischen Hilfsmitteln, die gesetzlich mit Obergrenzen geregelt und überprüft werden (freier Schwefel, gebundener Schwefel, Gesamtschwefel).
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  • Super Tuscans / Super Toskaner

    Bezeichnung (auch Super Tuscans) für ausgezeichnete, italienische Tafel-Weine aus der Toskana, die oft die engen DOC-Grenzen in Frage stellen und manche davon qualitätsmässig sogar DOCG-Weine übertreffen. Zumeist sind es Weine aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und Sangiovese, die reinsortig oder als Cuvée im Barrique-Ausbau hergestellt und in spezielle Flaschenformen abgefüllt werden.
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  • Superiore

    Italienische Bezeichnung für einen Wein, der bestimmte Qualitäts-Anforderungen wie zum Beispiel Alkohol-Gehalt und Reifezeit erfüllen muß. Es ist dies ein Synonym für Riserva
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  • sur lie

    Französischer Ausdruck für Hefeabzug; direkt von der Hefe abgezogener Wein.
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  • süß

    Geschmackskategorie für Weine mit mehr als 45 g/l Restzuckergehalt.
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  • Süß(most)reserve

    Unvergorener, durch ein spezielles Verfahren stumm gemachter Traubenmost, der dem Wein vor der Füllung zugegeben wird, um den erwünschten Restzuckergehalt zu verleihen. In Österreich (im Vergleich zu Deutschland) eher selten verwendet. Ab der Qualitätsstufe Kabinett verboten.
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  • Süßwein

    Umgangssprachliche Bezeichnung für Wein mit hohem Restzuckergehalt. Prädikatsweine, wie Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese bzw. Dessertwein.
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  • Sylvaner

    Alte europäische Qualitätsrebsorte; eine Naturkreuzung aus Traminer x Österreichisch-Weiß, die allerdings in Österreich, im Vergleich zu Deutschland, (wo die Sorte „Silvaner“ heißt) nur geringe Bedeutung hat; die Weine daraus sind eher neutral und mild, aber gute Speisenbegleiter.
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  • Syrah

    Der Syrah ist im südfranzösischen Rhônetal beheimatet und trat von dort seinen Siegeszug als „Weltenbummler“ bis nach Australien an. Dort wird er als Shiraz bezeichnet. Die Rotweinsorte ist in Österreich erst seit 2001 offiziell als Qualitätsrebsorte zugelassen. Die Weine weisen ein intensives, vielschichtiges Aroma auf; vegetabile Elemente, wie Kräuter, Efeu und Eukalyptus, sowie schotige Würze prädestinieren die Weine für Barriqueausbau und lange Lagerfähigkeit.
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